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Foto: Deutsche Post DHL In Engelskirchen befindet sich eines der Christkind-Postämter.

12. Dezember

Wunschzettel

Ein Wunschzettel gehört zur Adventszeit wie die Schokolade zum Adventskalender. Bis ins 19. Jahrhundert hinein schrieben Kinder allerdings nicht dem Christkind, sondern ihren Eltern.

Sie notierten auch keine Geschenkwünsche, sondern wünschten Vater und Mutter Gottes Segen und bedankten sich bei ihnen für all die Fürsorge. Ganz nebenbei kontrollierten die Eltern dabei die Schreibkünste ihrer Kinder.

Der heute bekannte Wunschzettel ist nach Erkenntnissen des ehemaligen Direktors des Altonaer Museums, Torkild Hinrichsen, eine Marketing-Idee der Spielwarenindustrie. Die verbreiteten Listen, in denen die Kinder ihre Wünsche nur noch bequem anzukreuzen brauchten.

Besinnlicher ist es dagegen, dem Christkind persönlich einen Brief zu schreiben. Es hat in der Adventszeit dafür sogar eigens Postämter geöffnet. Eins befindet sich im bergischen Engelskirchen. Mehr als 130.000 Briefe gehen hier pro Saison ein.

Auf dem Christkindmarkt in Engelskirchen ist die Post ebenfalls mit einer Filiale vertreten, in diesem Jahr vom 11. bis 13. Dezember. Auch das zeichnet die christkindliche Postzentrale Engelskirchen aus: Im Rathaus steht in diesem Jahr zum sechsten Mal ein Wunschengel, an dem bedürftige Kinder einen Wunschzettel anbringen können. Wer über die Mittel verfügt, ist gebeten, sie zu erfüllen.

 

 

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ekir.de / © Foto: Deutsche Post DHL / 12.12.2015



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