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Hortus Deliciarum Engel verkünden den Hirten die Geburt Christi, Darstellung von Landsberg, um 1180.

17. Dezember 2015

Engel

Die Geschichte des Jesus Christus beginnt mit einem Engel. Gabriel heißt er und er verheißt der Maria, dass sie einen Sohn gebären wird. Die ist zutiefst verstört von der Erscheinung, die sie in ihrem Alltag aufschreckt.

Dem Befund der Schwangerschaft begegnet sie dagegen mit einem sachlichen Einwand: Wie soll das gehen, da ich doch mit keinem Mann geschlafen habe? Die Antwort des Engels ist als „Jungfrauengeburt“ in die Geschichte eingegangen und lautet in der Übersetzung Martin Luthers: „Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.“

In der Kunstgeschichte wird Gabriel wie andere Engel auch mit Flügeln dargestellt. Davon steht in der Bibel allerdings nichts. Engel sind in der Bibel schlicht Boten Gottes. Häufig erkennen Menschen erst im Nachhinein, wer ihren Lebensweg gekreuzt hat.

„Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand, oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel“, heißt es in Rudolf Otto Wiemers Weihnachtslied „Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein (Engel)“. „Dem Kranken hat er das Bett gemacht, und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht, der Engel.“

In der Heiligen Nacht verkündet ebenfalls ein Engel die frohe Botschaft von der Geburt des Sohnes Gottes: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: denn euch ist heut der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

 

 

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ekir.de / Foto: Wikimedia Commons / 17.12.2015



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