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Evangelische Akademie im Rheinland

Nicht aufhören besser zu werden

Die Evangelische  Akademie im Rheinland hat für weitere drei Jahre das Gütesiegel Weiterbildung erhalten.

Die Evangelische Akademie im Rheinland hat ihren Sitz im Haus der Begegnung in Bonn. Foto: Till Engels LupeDie Evangelische Akademie im Rheinland hat ihren Sitz im Haus der Begegnung in Bonn. Foto: Till Engels

Nicht aufhören besser zu werden – so lässt sich der Kerngedanke des Qualitätsmanagements (QM) beschreiben. Und der gilt auch in der Evangelischen Akademie im Rheinland. In der Fachsprache heißt dieser zentrale Baustein des Qualitätsmanagements „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP). Dieser KVP ist seit mittlerweile drei Jahren in der Akademie nicht nur zu einem geflügelten Wort geworden, er wird auch aktiv gelebt – bei den Planungen der Tagungen genauso wie bei ihrer Realisierung und anschließenden Auswertung. Das hat die Gutachterin des Gütesiegelverbundes Weiterbildung e.V. in ihrem Abschlussbericht betont. Und so hat die Akademie für drei weitere Jahre das Gütesiegel Weiterbildung verliehen bekommen. Der Gütesiegelverbund ist ein Zusammenschluss von mehr als 200 Einrichtungen der Weiterbildung, Bildung und Qualifizierung.

„Es ist unser Anspruch, gute Qualität zu bieten - Themen, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen, Referentinnen und Referenten, die als Experten fachlich fundiert, aber durchaus gegensätzlich Stellung nehmen, und eine Tagungsatmosphäre, in der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl fühlen können und die dazu einlädt, aktiv mitzudiskutieren“, sagt Akademiedirektor Dr. Frank Vogelsang. „Der Gütesiegelverbund hat jetzt besonders honoriert, dass wir seit unserer ersten Zertifizierung 2009 den Weg konsequent weitergegangen sind, unsere Tagungsarbeit stetig im Hinblick auf mögliche Verbesserungen zu prüfen und die Rückmeldungen unserer Tagungsbesucher bei der Planung für neue Projekte mit einfließen zu lassen.“

Austausch noch einmal verstärkt

Der Qualitätsbeauftragte der Akademie, der ansonsten für die Wirtschaftstagungen zuständige Landespfarrer Peter Mörbel, sagt: „Anhand der Rückmeldungen haben wir zum Beispiel gesehen, dass die Teilnehmer sich einen stärkeren Austausch auch untereinander wünschen – deshalb gibt es jetzt im Tagungsablauf häufiger Gelegenheit, in kleinen Gruppen zu arbeiten.“ Das ist also ein Beispiel für KVP.

Was das Team der Akademie besonders freut: Lob über die themen- und fachspezifische Arbeit der Akademie wird immer wieder in den Statements der Teilnehmenden deutlich. „Die Tagung ist eine große Bereicherung“, äußerte sich beispielsweise kürzlich ein Tagungsbesucher anlässlich einer Tagung zur Gewaltlosigkeit im Islam. „Das bestärkt uns in unserem Konzept“, so Vogelsang. „Wir greifen aktuelle gesellschaftliche, ethische oder kirchliche Fragen auf, für die es noch keine endgültigen und ausformulierten Antworten gibt, und setzen sie in Bezug zu zentralen christlichen Aussagen. So möchten wir Impulse zur Zukunftsgestaltung geben, die gesellschaftliche und kirchliche Debatten bereichern. Dazu trägt auch die Öffentlichkeitsarbeit bei, die über Medien oder Internet die Tagungsthemen und -debatten einer größeren Öffentlichkeit zugänglich macht.“

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ekir.de / hbl, neu / 03.01.2013



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