Landessynode 2016
Pressearchiv
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Andacht von Claudia Währisch-Oblau vor der rheinischen Landessynode

Veränderungsprozesse in der Kirche im Vertrauen auf Gottes Verheißung anstoßen

Pressemitteilung Nr. 19/2016

Bad Neuenahr. Zu einem optimistischen Blick in die Zukunft der Kirche hat Dr. Claudia Währisch-Oblau die Landessynode aufgerufen. Die Leiterin der Abteilung Evangelisation in der Vereinten Evangelischen Mission ermutigte die Mitglieder der Synode am Donnerstagmorgen in einer Andacht, die anstehenden Veränderungsprozesse in der rheinischen Kirche im Vertrauen auf Gottes Verheißung anzustoßen. Währisch-Oblau war als Unterstützerin der Zukunftsinitiative „glaubensreich“ eingeladen worden. Das Mitmachprojekt „glaubensreich“ möchte nach eigenem Bekunden „Kirche in Bewegung bringen“ möchte.

Gegen manche Bedenkenträgerinnen und Bedenkenträger forderte Währisch-Oblau die Leitungsgremien der rheinischen Kirche zu mutigen Schritten in die Zukunft ihrer Kirche auf, auch wenn das Ergebnis ungewiss sei. Wie einst Kaleb in der biblischen Geschichte von der Aussendung und Rückkehr der Kundschafter des Volkes Israel vor den Toren des verheißenen Landes (4. Buch Mose, Kapitel 13 und 14) rief sie die Landessynodalen auf hinauszuziehen, modern gesprochen: „Lasst es uns anpacken. Wir schaffen das!“

In der biblischen Geschichte kommen die Kundschafter mit reichen Früchten zurück, aber auch mit der Nachricht von befestigten Städten, was beim Volk angesichts der zu erwartenden Risiken Unruhe und die Sehnsucht nach den einstigen Töpfen Ägyptens auslöste. „Lasst uns den Laden doch lieber gleich dicht machen“, sagten auch heute manche, die pessimistisch in die Zukunft ihrer Kirche sehen. Andere wiederum blieben verhaftet in liebgewonnenen Traditionen und verklärten die Vergangenheit.

Gott allerdings „nimmt das persönlich, wenn seine Leute so kleingläubig und mutlos sind“, sagte Währisch-Oblau in weiterer Anspielung an die Geschichte von den israelitischen Kundschaftern. Die Zukunft der Kirche sei schließlich auf Hoffnung hin angelegt, denn: „Gott mischt mit in dieser Geschichte, in unserer Geschichte.“ Wer den Schritt in die Zukunft der Kirche nur kleingläubig wage, der ende wie in der Bibel das Volk Israel nicht im gelobten Land, sondern in der Wüste. Deshalb sei es gut, dass es Fürsprecher gebe wie Mose in der biblischen Geschichte, oder Kirchenmitglieder, die für die Kirchenleitung beten, sagte Währisch-Oblau.

Informationen zur Zukunftsinitiative der rheinischen Kirche: www.glaubensreich.de

Hinweis an die Redaktionen: Das Manuskript der Andacht von Claudia Währisch-Oblau finden Sie zu Ihrer Verwendung in der Anlage. Bitte beachten Sie den Wortlautvorbehalt.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 14.01.2016



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung