EKD-Siegel „Arbeit plus“

Sozial nachhaltige Unternehmenspolitik

Drei im Rheinland tätige Unternehmen gehören zu den Ausgezeichneten, denen der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, am vergangenen Dienstag in Berlin das Gütesiegel „Arbeit plus“ überreichte.

Für sozial nachhaltige Unternehmenspolitik bekamen die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach, die Bank für Kirche und Diakonie und die Sparda-Bank West das EKD-Siegel verliehen. Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach bekommt das jeweils für die Dauer von zwei Jahren vergebene Gütesiegel bereits zum sechsten Mal. Die beiden anderen Preisträger aus dem Rheinland bekamen das Siegel erstmals. Insgesamt wurden bundesweit sieben Unternehmen ausgezeichnet.

Vergabe des Siegels seit 1999

„Hauptaugenmerk bei Arbeit plus ist die Schaffung von Arbeitsplätzen“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider anlässlich der Vergabefeier. Zugleich aber lege man Wert darauf, dass Auszubildende übernommen und Menschen mit Behinderung beschäftigt werden. Auch solle die Generation 50plus eine faire Chance bekommen. Die Schaffung von Qualifizierungsmöglichkeiten und die Entwicklung familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle seien weitere wichtige Kriterien, so Nikolaus Schneider, der das Vergabegremium leitet.

Die EKD vergibt das Arbeitsplatzsiegel seit 1999. Seit dem Start der Initiative durch den früheren Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentags Dr. Rainer Meusel haben insgesamt 51 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Regionen Deutschlands das Gütesiegel „Arbeit plus“ bekommen. Jederzeit können sich Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden formlos bei der EKD für eine Zertifizierung bewerben.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 2. Oktober 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 4. Oktober 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / rtm / 02.10.2013



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