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Arbeitslosigkeit

Diakonie unterstützt Krafts Vorschlag

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt den Vorschlag der NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft, Arbeitslosen Beschäftigung aufzutragen - allerdings nur unter drei Voraussetzungen: Die Angebote müssen freiwillig sein, sie dürfen den ersten Arbeitsmarkt nicht tangieren und sie müssen auf Dauer gefördert werden.

„Hannelore Kraft hat Mut bewiesen, auszusprechen, was Sache ist. Wir schaffen es seit Jahren nicht, eine große Gruppe von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, so Diakonie-Vorstand Dr. Uwe Becker. Aus Sicht der Diakonie spreche vieles dafür, Arbeitslosen die Möglichkeit zu gemeinnützigen Tätigkeiten zu geben. Dabei komme es darauf an, „einen Zuverdienst auf Basis einer soliden Grundsicherung zu ermöglichen“. Diesen Auftrag habe auch das Bundesverfassungsgericht erteilt.

Schon im November hatte der Diakonie-Vorstand auf dem Zukunftskonvent der
NRW-SPD erklärt, dass das gängige Aktivierungs-Programm der Hartz-Gesetzgebung gescheitert sei. Stattdessen forderte Becker damals „ein freies und offenes Angebot einer auf Dauer geförderten, sozialintegrativen Arbeit“, um Menschen vor völliger Resignation, Apathie und vor dem sozialen Abseits zu bewahren.

 

 

ekir.de / neu / 08.03.2010



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