EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Ausgezeichnetes Speisehaus in Wuppertal auf dem Gelände des Theologischen Zentrums. Ausgezeichnetes Speisehaus in Wuppertal auf dem Gelände des Theologischen Zentrums.

Vorbildliche Bauten NRW 2015

Zwei Preise für evangelische Bauvorhaben

Die Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2015 ist zwei Mal in die Evangelische Kirche im Rheinland gegangen: für das Speisehaus in Wuppertal und für das Seniorenwohnhaus "Friedrich-Lamerdin-Haus" in Köln.

Glückwünsche für die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg und ihre Architekten. Glückwünsche für die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg und ihre Architekten.

Das Friedrich-Lamerdin-Haus ist ein Entwurf von 3pass Architekt/innen Koob Kusch (Köln). Bauherrin ist die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg. Über das Haus mit 34 Wohnungen heißt es in der Jurybegründung: „Auf einem zuvor untergenutzten Eckgrundstück in zentraler Innenstadtlage entstanden Altenwohnungen unterschiedlicher Größe mit qualitätvollen Grundrissen sowie ein sinnvolles Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen einschließlich eines öff entlich zugänglichen Cafés." Trotz hoher Grundstücksausnutzung überzeuge das Gebäude durch seine gelungene städtebauliche Einbindung. Die moderne Formensprache greife die "Kleinteiligkeit der Umgebungsbebauung gekonnt" auf.

Die Mitnutzung des Gartens durch die benachbarte Kita sei ein überzeugender Ansatz zur Schaffung generationenübergreifender Sozialkontakte, lobt die Jury weiter. Der Neubau von altengerechten Wohnungen in zentraler Lage sei ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels. "Diese Bauaufgabe wurde hier vorbildlich umgesetzt.“

Glückwünsche für die Beteiligten des Bauvorhabens Speisehaus in Wuppertal. Glückwünsche für die Beteiligten des Bauvorhabens Speisehaus in Wuppertal.

Das Speisehaus der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Internationale Tagungszentrum auf dem Heiligen Berg in Wuppertal haben Kastner Pichler Architekten (Köln) entworfen. Das Speisehaus bildet "einen harmonischen Abschluss des weitläufigen und heterogenen Gebäudebestands der evangelischen Mission", heißt es in der Jurybegründung.

Der Umgang mit der Hanglage durch die Ausbildung eines geschlossenen Sockelgeschosses für Lager und Nebenräume sei konsequent. Weiter heißt es in der Erklärung der Jury: "Die formale Strenge und die präzise Detaillierung der Fassaden sind der kirchlichen Nutzung angemessen. Der lichtdurchflutete Innenraum des Speisesaals bietet durch seine klare Grundrissgeometrie und die basilikale Dreischiffigkeit kontemplative Qualitäten." Die Aufgabe, einen zeitgemäßen Speise- und Versammlungssaal für internationale kirchliche Besucherinnen und Besucher ist der Jury zufolge "vorbildlich gelöst“.

Innovativ, vorbildlich, richtungsweisend - mit diesen Prädikaten haben die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW im Jahr 2015 insgesamt 33 neue oder erneuerte Bauwerke aus NRW ausgezeichnet.

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / neu; Fotos: Anna Neumann, AKNW/Thilo Saltmann / 24.11.2015



© 2015, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung