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Das Leporello mit den Argumentationstipps gegen rechts passt in jede Hosentasche. Das Leporello mit den Argumentationstipps gegen rechts passt in jede Hosentasche

Argumentationshilfe gegen rechts

Gesprächstipps für die Hosentasche

Wenn Nachbarn, Bekannte oder Kollegen mit rechten Sprüchen loslegen, fühlen sich viele Menschen hilflos und wissen nicht so recht, was sie erwidern sollen. Eine schnelle erste Argumentationshilfe gegen Stammtischparolen gibt es jetzt von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) – praktisch als Leporello für die Hosentasche.

Ob Debatten über die „kriminelle Energie“ von Flüchtlingen oder spöttische Bemerkungen über das „Gutmenschentum“ der Diakonie – immer häufiger sind Menschen in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit ausgrenzenden und rechtspopulistischen Parolen konfrontiert.

Unter dem Titel „Nächstenliebe verlangt Klarheit – Auseinandersetzung wagen und im Gespräch bleiben“ veröffentlicht der Wohlfahrtsverband, der rund 4.900 evangelische Sozialeinrichtungen mit 330.000 Mitarbeitenden vertritt, einen kurzen und übersichtlichen Ratgeber. Das Leporello gibt praktische Tipps für Gespräche, in denen Pauschalierungen und Wut nicht die Oberhand gewinnen und zeigt auf, wo Fallstricke liegen und wie sich Grenzen ziehen lassen.

Grundlage für den Ratgeber sind Erfahrungen aus Argumentationstrainings gegen rechte Stammtischparolen. Entworfen wurde das Leporello von der Diakonie Sachsen, die seit dem Erstarken der Pegida-Bewegung bereits viele Fortbildungen für ihre Mitarbeitenden zum Umgang mit Rechtspopulisten durchgeführt hat. Die Diakonie RWL gibt es nun in einer überarbeiteten Fassung für ihr Verbandsgebiet heraus.

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ekir.de / Text und Foto: Sabine Damaschke/Diakonie RWL / 26.01.2018



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