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Koblenz

Ausstellung "Frieden geht anders" zeigt gewaltfreies Handeln

Eine militärische Intervention muss bei Konflikten nicht das letzte Wort sein. Das sagen die Veranstalter der Ausstellung „Frieden geht anders“. Bis zum 5. November ist die Friedensausstellung in der Citykirche am Koblenzer Jesuitenplatz zu sehen.

Anhand von elf konkreten Konflikten wird in der Ausstellung aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten. Die einzelnen Beispiele entstammen dabei unterschiedlichen Weltregionen.

Die Ausstellung richtet sich vorrangig an jüngere Menschen ab einem Alter von 15 Jahren und ist laut Veranstalter geeignet für Schulklassen, Jugendgruppen, aber auch Erwachsene, die sich für gewaltfreie Konfliktlösungen interessieren. Vertiefende Informationen werden auf einer Internetseite angeboten, ergänzendes Material ermöglicht es, mit dem Thema Unterrichtseinheiten zu gestalten.

Film und Vorträge im Begleitprogramm

Im Begleitprogramm wird am Donnerstag, 29. Oktober, 19 Uhr in der Citykirche der Film „Bekas“ gezeigt. Er erzählt komisch und berührend eine Odyssee zweier kurdischer Kriegswaisen nach Amerika. Am Dienstag, 3. November, informieren ab 18 Uhr Freiwillige und Fachkräfte des christlichen Friedensdienstes Eirene über weltweite Friedensprojekte. Am Mittwoch, 4. November, 19 Uhr gibt es in der Universität Koblenz einen Vortrag „Militarisierung der Gesellschaft“ mit Heri Böttcher und Dominic Kloos vom Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar.

Veranstalter der Friedensausstellung in der Koblenzer Citykirche sind das Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, die Katholische Hochschulgemeinde Koblenz, der AStA der Uni Koblenz, der Evangelische Kirchenkreis Koblenz, das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar, das Evangelische Jugendreferat Koblenz sowie die „Kirche der Jugend Koblenz x-ground“. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Samstag in der Zeit von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet.

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ekir.de / 27.10.2015



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