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Kirchliche Konsultation im Vorfeld der Landessynode über Flüchtlingspolitik

Offener Austausch über die unterschiedlichen Positionen der Kirchen zur Flüchtlingsfrage

Pressemitteilung Nr. 14/2016 

Bad Neuenahr. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Reformierte Kirche in Ungarn laden gemeinsam zu einer Tagung über Fragen einer angemessenen Reaktion europäischer protestantischer Kirchen auf die Flüchtlingskatastrophe nach Budapest ein. Das ist ein Ergebnis einer Konsultation, zu der die rheinische Kirche Partnerkirchen in Europa im Vorfeld der Landessynode nach Bad Neuenahr eingeladen hatte. „,Denn ihr seid auch Fremdlinge ...’ – Flucht als Herausforderung der Partnerkirchen in Europa“, lautete das Thema des zweitägigen Treffens, zu dem Vertreterinnen und Vertreter protestantischer Kirchen aus Italien, Polen, Ungarn, Tschechien, Ukraine, Belgien und dem Rheinland nach Bad Neuenahr gekommen waren.

„Die Flüchtlingsbewegungen nach und durch Europa stellen für die Staatengemeinschaft in Europa und die Bürgerinnen und Bürger Europas eine gewaltige Herausforderung dar“, heißt es im Abschlussdokument der Konsultation. Die evangelischen Kirchen reagierten auf diese Herausforderungen in ihren jeweiligen Ländern. Dabei kämen auch die Kirchen in diesen unterschiedlichen Kontexten zu unterschiedlichen Einschätzungen und Antworten auf die Flüchtlingskatastrophe.

Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konsultation in der Einschätzung, dass die gegenwärtige Flüchtlingsbewegung keine Episode bleibe, sondern die Gesellschaften der europäischen Länder auf Dauer verändere. Ihre Kirchen wollen den Austausch über die Erfahrungen mit Flüchtlingen und das Verständnis von Integration als gemeinsame Aufgabe künftig intensivieren. Dazu dient auch das jetzt vereinbarte neue Konsultation in Budapest. Der genaue Zeitpunkt wird derzeit festgelegt.

„Dass wir uns zu einer weiteren Tagung in Ungarn verabredet haben, um weitere Lösungen auszuloten, ist eine gute Entwicklung“, sagte Präses Manfred Rekowski zum Ende des Treffens in Bad Neuenahr. Er bewertete die Konsultation als „offenen Austausch über die unterschiedlichen Positionen, Herausforderungen und Möglichkeiten der einzelnen Kirchen“. „Ich hoffe, dass die Stimme der Kirchen zu den Flüchtlingsfragen in Europa künftig noch lauter wird.“

Oberkirchenrätin Barbara Rudolph würdigte die Offenheit, mit der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Konsultation ihre unterschiedlichen und zum Teil gegensätzlichen Positionen vortrugen. „Wir reden mehr miteinander als übereinander“, sagte die Ökumenedezernentin der rheinischen Kirche, „das ist ein hohes Gut. Das werden wir fortsetzen.“

Das Abschlusdokument der Konsultation ist dieser Pressemitteilung beigefügt.

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2016



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