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Rheinische Kirche hat das eigene Unternehmen saniert

Kirchenleitung beschließt: Der Betrieb der bbz GmbH wird fortgeführt

Pressemitteilung Nr. 83 / 2012

Der Betrieb der bbz GmbH Beihilfe- und Bezüge-Zentrum in Bad Dürkheim wird fortgeführt. Das hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland gestern Abend beschlossen. Die GmbH, die zu 100 Prozent der Rheinischen Kirche gehört und die sich auf Beihilfeberechnung und Personalabrechnung spezialisiert hat, war – wie berichtet – durch strukturelle Probleme wie auch durch Ertragsausfälle bei Anlagegeschäften in finanzielle Schwierigkeiten geraten. In diesem Zusammenhang hatte die Kirche im vergangenen Herbst Strafanzeige gegen mehrere Personen wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs und der Untreue erstattet.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hatte bei ihrer Tagung im Januar Klarheit über die Zukunft des Unternehmens bis Jahresmitte gefordert. „Mit der Fortführungsentscheidung ist die Einzahlung von 500.000 Euro in die Kapitalrücklage der Gesellschaft verbunden“, erklärt Vizepräsident Christian Drägert. Insgesamt hat die Alleingesellschafterin damit rund 21,6 Millionen Euro in die Sanierung der Firma investiert: „Durch diesen finanziellen Einsatz wie auch durch den erfolgreichen Sanierungskurs des von uns im Oktober berufenen Geschäftsführers Harald Ohlmeier hat die bbz GmbH wieder Boden unter den Füßen. Das ist uns auch mit Blick auf die mehr als 60 Beschäftigten wichtig. Darauf können wir aufbauen.“ Die positive Prognose für die Firma werde von den Untersuchungen zweier Wirtschaftsprüfungsunternehmen gestützt. Zur unternehmerischen Verantwortung der bisherigen Alleingesellschafterin zähle es aber auch, das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und gegebenenfalls Partner dafür zu suchen, so der leitende Jurist der Rheinischen Kirche weiter.

Grundsätzliche Frage nach wirtschaftlicher Betätigung der Kirche klären

Offen sind noch die grundsätzliche politische Frage, ob und unter welchen Bedingungen sich Kirche wirtschaftlich betätigen soll, und die strukturelle Frage, wie sie dies angesichts der derzeitigen kirchlichen Leitungs-, Führungs- und Aufsichtsstrukturen tatsächlich sachgerecht auch tun kann. Dazu hatte die Landessynode eine Kommission eingesetzt, die ihr zur Tagung im Januar 2013 einen entsprechenden Bericht vorlegen wird.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 25. Mai 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 25. Mai 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 25.05.2012



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