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Gräber englischer Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, beim Gedenken mit den drei Kirchenleitern. Gedenken mit den drei Kirchenleitern auf dem belgischen Friedhof für englische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind.

Erster Weltkrieg 1914 - 1918

Belgien: Gemeinsames Gedenken, gemeinsame Erklärung

"Wir halten Gedenken und tun dies gemeinsam", heißt es in der Erklärung von Kirchenleitern aus Belgien und Deutschland anlässlich des Gedenkens der Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. "Wir reichen einander die Hand. Wir gedenken miteinander." 

Unterzeichner der Erklärung mit dem Titel aus Psalm 78 “Mein Gott, wie schnell vergessen wir unsere Befreiung” sind Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Jack McDonald, Präsident der Anglikanischen Kirche in Belgien, und Steven H. Fuite, Synodalpräsident der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien. Sie haben zusammen einen belgischen, deutschen und englischen Militärfriedhof besucht, legten einen Kranz nieder am Menenpoort, am Gedenktor in Ypern, in Anwesendheit des Gouverneurs von Westflandern, Carl Decaluwé. Die drei Kirchenleiter beschlossen den Tag mit einer liturgischen Feier im Kirchengebäude der Vereinigten Protestantischen Kirche in Ypern. Die rheinische und die belgische protestantische Kirche sind Partnerkirchen.

In der gemeinsamen Erklärung heißt es weiter: "An erster Stelle gedenken wir der Opfer. Wenn das Evangelium für etwas steht, dann ist es für den Wert eines jeden Menschenlebens." Der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt, kostete das Leben von mehr als 10 Millionen Soldaten und 7 Millionen zivilen Opfern."Wir gedenken auch der Rolle unserer Kirchen, die wir vertreten. Ehrlich geben wir zu, dass Kriege, auch der Erste Weltkrieg, oft theologisch legitimiert wurden", so die Erklärung weiter.

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ekir.de / neu, Foto: Johannes Tasche / 03.10.2014



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