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Rheinische Landeskirche würdigt Verdienste von Berthold Beitz

Großer Unternehmer, engagierter Christ und leuchtendes Vorbild

Pressemitteilung Nr. 121/2013

Die Evangelische Kirche im Rheinland trauert um den großen Unternehmer und engagierten evangelischen Christen Berthold Beitz, der am Dienstag gestorben ist. Beitz, dessen Leben beinahe 100 Jahre umfasste, habe in einzigartiger Weise das Wirtschaftsleben Deutschlands und besonders auch das der Rhein-Ruhr-Gegend von der Nachkriegszeit an geprägt, sagte Vizepräses Petra Bosse-Huber in Düsseldorf. Neben allen wirtschaftlichen Verdiensten habe die unternehmerische Verantwortung für ihn auch soziale Verantwortung für die Beschäftigten bedeutet.

In der Region hat Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, außerdem als großzügiger Förderer in Gesundheitswesen, Sport und Kultur Spuren hinterlassen. „Auch die Evangelische Kirche und Diakonie besonders in Essen konnten dank seines Engagements vielen Menschen helfen“, so die Vizepräses. Maßgeblich unterstützte Berthold Beitz zudem den Umbau der Essener Marktkirche.

Unvergessen bleibe, dass Beitz als 30-jähriger Direktor einer Öl-Gesellschaft in Galizien gemeinsam mit seiner Frau unter Einsatz des eigenen Lebens beider etwa 150 Juden vor der Deportation gerettet habe. Petra Bosse-Huber: „Dieses Handeln unter den unvorstellbaren Repressalien der Nazi-Diktatur bleibt uns als großes Beispiel von Tapferkeit und Menschlichkeit leuchtend vor Augen.“

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 1. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 1. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 01.08.2013



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