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Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt 2015 mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Jahr 2014.
  Foto: Hermann Bredehorst/Brot für die Welt
 Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt 2015 mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Jahr 2014.
 (Foto: Hermann Bredehorst/Brot für die Welt
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Jahresbilanz 2015

Brot für die Welt: Zweitbestes Spendenergebnis der letzten zehn Jahre

„Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr 57,5 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Damit liegt das Ergebnis um 1,8 Millionen Euro über dem des Vorjahres (55,7 Mio.). In der Evangelischen Kirche im Rheinland wurden rund 5,6 Millionen an das evangelische Hilfswerk gespendet. 

Insgesamt standen „Brot für die Welt“ im Jahr 2015 mehr als 255 Millionen Euro zur Überwindung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit zur Verfügung. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt, sagte bei der Präsentation der Jahresbilanz in Berlin: „Das Jahresergebnis zeigt das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender sowie Kirchen, Gemeinden und politische Entscheidungsträger Brot für die Welt entgegenbringen. Es zeigt auch die gewachsene Sensibilität für die Notwendigkeit langfristiger Ursachenbekämpfung von Armut und Gewalt: Gerechtigkeit, Konfliktprävention und Entwicklung helfen gegen Katastrophen und erzwungene Migration. Ich danke allen herzlich für ihre Unterstützung. Wir können damit Menschen in mehr als 90 Ländern helfen.“  

Mit Sorge sieht Brot für die Welt, dass Gewalt und bewaffnete Konflikte bestehende Armut verschärfen und bereits erreichte Fortschritte gefährden. 65 Millionen Menschen sind aktuell auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen. Die allermeisten finden in Entwicklungsländern Zuflucht. Füllkrug-Weitzel: „Eine unserer zentralen Aufgaben des nächsten Jahrzehnts wird daher die Unterstützung für Binnenvertriebene sein und für Flüchtlinge, die in ihren Nachbarländern Schutz suchen.“  

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2015 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (52,5 Mio.) und Beiträge Dritter (129,8 Mio.), vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 255,4 Millionen Euro (2014: 254,8 Mio.) zur Verfügung. Davon flossen 94,3 Prozent in die Projektarbeit. Die Ausgaben für Werbung, allgemeine Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung lagen bei 5,7 Prozent. Brot für die Welt liegt damit in der besten Kategorie („niedrig“) des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI). Es vergibt das DZI-Spendensiegel.  

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das evangelische Hilfswerk unterstützt Menschen unabhängig von ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit. Schwerpunkte sind die Überwindung von Hunger, die Bewahrung der Schöpfung und die Förderung von Demokratie, Frieden und Menschenrechten. 

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ekir.de / Brot für die Welt / 08.08.2016



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