Tötung Osama bin Ladens

Nachvollziehbare Erleichterung

Dass eine Symbolfigur des internationalen Terrorismus nicht mehr wirken kann, könne nachvollziehbar mit Erleichterung aufgenommen werden, so Präses Nikolaus Schneider nach der Tötung Osama bin Ladens.

Breaking News: Die Medien berichten ausführlich über die Tötung Osama bin Ladens und die Reaktionen darauf. LupeBreaking News: Die Medien berichten ausführlich über die Tötung Osama bin Ladens und die Reaktionen darauf.

Die Medien berichten im Zusammenhang mit der Tötung des Al-Kaida-Chefs nicht nur von Sorge vor Vergeltungsschlägen, sondern auch von Aufatmen, Freude und Jubel über die Erschießung bin Ladens durch US-Elitesoldaten . "Ich verbinde den Tod eines Menschen nicht mit dem Gefühl der Freude. Das ist keine Kategorie, in der ich denke", stellt dagegen der Präses und EKD-Ratsvorsitzende klar.

Man könne sich darüber freuen, wenn ein grausames Regime zu Fall komme, folgerichtigerweise auch, wenn sich dies mit dem Tod eines Despoten verbinde. "Aber über einen konkreten Tod kann man nicht jubeln." Wer einen Tyrannenmord begeht, wird schuldig, so Schneider unter Hinweis auf den Nazis ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer, dürfe aber auf Gnade bei Gott hoffen. Ausufernder Gewalt dürfe mit Gewalt begegnet werden - allerdings nur maßvoll.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 3. Mai 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 3. Mai 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 03.05.2011



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