Brot für die Welt

Verlierern des Klimawandels bleibt keine Zeit

Den Verlierern des Klimawandels bleibe nicht mehr viel Zeit, die Bundesregierung solle Allianzen für ein ressourcen- und energieeffizientes  Wirtschaften und Leben, fordert "Brot für die Welt"

Fischer mit Holzbooten auf der ueberfluteten regionenin der Naehe von Shyamnagar in Sued - Bangladesh. Hier sind die sind die Auswirkungen des Klimawandels besonders zu spüren Fischer mit Holzbooten auf der ueberfluteten regionenin der Naehe von Shyamnagar in Sued - Bangladesh. Hier sind die sind die Auswirkungen des Klimawandels besonders zu spüren

Bei der Bilanzpressekonferenz sagte die Direktorin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, Deutschland spiele hier nicht erst seit der Energiewende eine gewisse Vorreiterrolle. „Wir brauchen neue Allianzen zwischen klimapolitisch ambitionierten Regionen und Ländern wie Europa, Südkorea, Mexiko und Ländern, die bereits unter dem Klimawandel leiden wie Bangladesch", so die Direktorin des evangelischen Hilfswerks eine Woche vor Beginn des Klimagipfels Rio plus 20. Sie dankte für das Vertrauen der Spenderinnen und Spender und hob hervor, dass „Brot für die Welt“ mit 56,3 Millionen Euro das zweitbeste Spendenergebnis der letzten zehn Jahre erreicht hat.

Eine „Allianz der Willigen“ könne Schwellenländer wie Südafrika, China, Indien und Brasilien ermutigen, nicht die Fehler der alten Industrieländer zu wiederholen. Den Verlierern des Klimawandels bleibe nicht mehr viel Zeit. „In Bangladesch verlassen schon heute jeden Tag Tausende Menschen aufgrund des steigenden Meeresspiegels und der versalzenden Felder die Küstenregionen und ziehen in die Städte.“ Die Gerechtigkeit der Weltgesellschaft entscheide sich an der Situation der Ärmsten: „Für Millionen Menschen haben sich die Lebensbedingungen aufgrund von Klimawandel, Bodenerosion, Wassermangel und Landraub verschlechtert.“

Die Spenden an Brot für die Welt sind im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zwischen 2010 und 2011 gesunken, im Vergleich der Landeskirchen rutscht die EKiR, die zweitgrößte Landeskirche, von Platz drei auf Platz fünf.

Alle Spenden flossen schwerpunktmäßig in die Sicherung der Ernährung, vor allem die Förderung nachhaltiger kleinbäuerlicher Landwirtschaft, besonders angesichts des Klimawandels. Die meisten Spenden gingen nach Afrika.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 12. Juni 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 12. Juni 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 12.06.2012



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