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Bäuerin bei der Feldarbeit in der Provinz Kwanza-Sul in Angola. Foto: Jörg Böthling / Brot für die Welt Bäuerin bei der Feldarbeit in der Provinz Kwanza-Sul in Angola. Foto: Jörg Böthling / Brot für die Welt

Jahresbilanz 2013 von Brot für die Welt

"Eine Welt ohne Hunger ist keine Utopie"

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 4,616 Millionen Euro Spenden aus dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland erhalten. Insgesamt hat Brot für die Welt im Jahr 2013 Spenden und Kollekten in Höhe von 55,8 Millionen Euro erhalten. 

Damit liegt die rheinische Kirche auf Platz 5 im Ranking der Landeskirchen. Im Vergleich zum Jahr 2012 kamen rund 300.000 Euro mehr aus dem Rheinland. Auch bundesweit stiegen die Spenden- und Kollekteneinnahmen von Brot für die Welt. 2013 kamen insgesamt rund 55,8 Millionen Euro. Das sind rund 600.000 Euro mehr als im Vorjahr. „Das ist ein besonderer Vertrauensbeweis, denn viele Spenderinnen und Spender sind Brot für die Welt seit Jahrzehnten treu“, sagt die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel. „Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, herzlich.“

Die Präsidentin stellt klar: „Eine Welt ohne Hunger ist keine Utopie.“ Die Spenderinnen und Spender setzten sich engagiert dafür ein. Im Zentrum der Projektarbeit von Brot für die Welt standen neben dem Kampf gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit die Förderung von Bildung und Gesundheit sowie der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen.

Weltweit wurden im vergangenen Jahr 598 Projekte in 70 Ländern neu bewilligt, die meisten Mittel flossen nach Afrika. Über das Jahr fördert Brot für die Welt mehr als 2.000 Projekte mit einer durchschnittlichen Laufzeit von drei Jahren. Das evangelische Hilfswerk unterstützt die Partnerorganisationen auch durch Stipendien. Rund 3.000 junge Menschen weltweit konnten sich 2013 so beruflich fortbilden.

Bäuerliche Familienbetriebe benötigen Unterstützung

Brot für die Welt setzt sich auch für eine international abgestimmte Agrar- und Handelspolitik ein. „Dazu gehört, dass bäuerliche Familienbetriebe, die den Großteil der Nahrungsmittel weltweit produzieren, endlich die nötige Anerkennung und Unterstützung bekommen. Sie brauchen gesicherten Zugang zu Land, Wasser, Saatgut, Dünger und Krediten genauso wie bessere Möglichkeiten zur Lagerung und Vermarktung ihrer Produkte“, so Füllkrug-Weitzel.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2013 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen rund 263 Millionen Euro zur Verfügung.

 

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ekir.de / neu / 24.07.2014



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