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CDU-Bundesparteitag: Präses Rekowski predigt in ökumenischem Gottesdienst

Menschenwürde hängt nicht von selbstbestimmtem Leben ab

Pressemitteilung Nr. 192/2014

Die Würde des Menschen ist nicht von selbstbestimmten Leben abhängig. Daran hat Präses Manfred Rekowski am Dienstag (vgl. Sperrfrist!) die Delegierten des CDU-Bundesparteitages in Köln erinnert: „Christinnen und Christen sind Liebhaber des Lebens. Sie wissen um ihre Gaben und um ihre Grenzen. Sie wissen, dass das Leben nicht nur aus Autonomie besteht, sondern vielfach auch aus Abhängigkeiten und Angewiesen sein. Das ist nicht nur am Beginn des Lebens, sondern für viele auch am Ende des Lebens so. Und es ist in all den Jahren dazwischen, während unserer gesamten Lebenszeit auch so. Christinnen und Christen wissen, dass die Würde eines Menschen nicht erst und nicht nur so lange besteht, wie uns ,selbstbestimmtes Leben’ möglich ist“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am Vormittag (vgl. Sperrfrist!) in seiner Predigt im Kölner Dom. Dort feierte er gemeinsam mit Rainer Maria Kardinal Woelki einen ökumenischen Gottesdienst mit den CDU-Delegierten.

Christenmenschen seien skeptisch gegenüber „hochgejubelten Hoffnungsträgern. Sie hoffen aber beharrlich auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und sie bleiben dabei der Erde treu. Sie glauben an Gottes Reich des Friedens und der Gerechtigkeit. Und sie rechnen mit Gottes Weisung und mit seinem Wirken. Durch unser Tun entsteht kein Himmel auf Erden und schon gar kein Gottesstaat. Aber durch unseren Glauben und unser Tun verändert sich die Welt und wird menschengerecht. Das hoffen und erwarten wir, wenn wir beten: ,Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich, auf deinen Pfaden zu gehen! Führe mich durch deine Treue und unterweise mich. Denn du bist der Gott, der mir Rettung schafft. Auf dich hoffe ich Tag für Tag’“, griff er Verse aus dem 25. Psalm auf.

Fragen nach Weg und Wohin könnten Menschen nicht alleine beantworten. „Die Frage nach einem gangbaren Weg braucht ein Gegenüber. In der Bibel heißt es deshalb: „Herr, zeige mir deine Wege …“, sagte Rekowski: „,Herr, zeige mir deine Wege’ – in dieser Bitte drückt sich aus: Manchmal wissen wir nicht, welcher Weg gut für uns ist. Wir brauchen einen Wegweiser. Der Gott des Lebens ist ein Wegweiser, bei dem wir ganz sicher nicht in Sackgassen landen. Sein Sohn Jesus, unser Menschenbruder, zeigt uns den Weg zum Leben – den Weg der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung. Wir sind dankbar, dass Politikerinnen und Politiker der CDU – aber auch anderer Parteien – sich als Christen bekennen und sich an der Botschaft der Bibel orientieren.“

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Düsseldorf/Köln / EKiR-Pressestelle / 08.12.2014



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