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Beim ersten Tag des christlich-islamischen Dialogs, Krefeld, Mai 2014. Beim ersten Tag des christlich-islamischen Dialogs, Krefeld, Mai 2014.

ekir.de/christen-muslime

Christen und Muslime

Religiöse Pluralität und Vielfalt der Kulturen prägen unsere Gesellschaft. Ein gelingendes Zusammenleben der Religionen fördert die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Darum ist der christlich-islamische Dialog eine zentrale Aufgabe für die Kirche.

Auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland ist ein großer Teil der muslimischen Bevölkerung Deutschlands und ihrer Verbände beheimatet.  Die Frage nach einem gelingendem Zusammenleben der Kulturen und Religionen in Deutschland ist zugleich eine Frage nach der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Mit dem christlich-islamischen sollen Räume der Begegnung eröffnet werden und soll Vertrauen wachsen können, um Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Christen und Muslime begegnen sich in unterschiedlichsten Bereichen der Landeskirche: in der Gemeinde, der Diakonie, den Kindertagesstätten und Familienzentren, in der Erwachsenenbildung, im Krankenhaus und in der Schule, in den Stadtteilen, Kommunen und auf Landesebene.

Die Landeskirche pflegt den Kontakt zu den islamischen Verbänden und kleineren muslimischen Organisationen und arbeitet z.B. im Christlich-islamischen Forum NRW mit. Die Abteilung Ökumene im Landeskirchenamt  berät Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen, vernetzt die regionale Dialogarbeit und erstellt Arbeitshilfen. Der Arbeitskreis Christen und Muslime bearbeitet auf landeskirchlicher Ebene  den christlich-islamischen Dialog.

Mit der Arbeitshilfe "Abraham und der Glaube an den einen Gott" hat die Landeskirche 2009 eine theologische Fundierung des christlich-islamischen Dialoges vorangetrieben.

Viele rheinische Kirchengemeinden pflegen regelmäßige Kontakte zu Moscheegemeinden und öffnen sich in ihren Arbeitsfeldern den Fragen des Zusammenlebens mit Muslimen (Kindertagesstätten, Jugendarbeit, etc.). In den meisten  Kirchenkreisen sind  Synodalbeauftragte für den christlich-islamischen Dialog aktiv. Sie pflegen Kontakte zu den örtlichen Moscheevereinen  und initiieren Begegnungen zwischen Kirchengemeinden, Moscheegemeinden, Schulen und anderen Einrichtungen.  Über ihre Ideen, Projekte und Erfahrungen gibt das Buch "Es geht doch!" aus dem Jahr 2011 Auskunft.

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ekir.de / 15.10.2014



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