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Beispiel für ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit: das Cafe International Büchenbeuren. Beispiel für ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit: das Cafe International Büchenbeuren.

Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Großes Dankeschön-Fest

Willkommenspakete und spontane Hilfsaktionen, Runde Tische und Patenschaften – das Engagement der Ehrenamtlichen in Kirche und Diakonie für die Integration der Flüchtlinge ist ungebrochen. Dafür bedanken sich die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) und die Evangelische Kirche im Rheinland mit einem großen Fest in Bonn. 

Refugees welcome - genau! Und jetzt heißt es einmal: "Ehrenamtliche welcome!" Lachen und feiern, sich austauschen, Kraft und Inspiration für die Betreuung geflüchteter Menschen schöpfen – dazu lädt der Dankeschön-Tag am 13. November im Bonner Brückenforum ein. „Wir wollen uns bei all den vielen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern bedanken, die gezeigt haben, dass Menschen bei uns willkommen sind und aufgenommen werden“, betonen Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, und Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in ihrem gemeinsamen Einladungsschreiben. „Das große Engagement und die große Hilfsbereitschaft wollen wir für alle sichtbar machen und mit einem Ehrentag würdigen.“

Die beiden Theologen werden den festlichen Auftakt des Tages gestalten, an dem sich Prominenz aus Kultur, Politik und Wissenschaft beteiligt. „Es soll eine rundherum schöne, anregende und ermutigende Veranstaltung werden, die wertschätzt, was die freiwilligen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit von Kirche und Diakonie, aber auch ihre Koordinatoren leisten“, sagt Pastorin Barbara Montag, bei der Diakonie RWL für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zuständig, die sich vor Ort für Flüchtlinge einsetzen, und Projektverantwortliche für den Dankeschön-Tag.

„Ehrenamt macht glücklich und gesund“

Prominentester Gast des Tages ist der Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen. Er will in seinem humorigen Beitrag beweisen, dass das „Ehrenamt glücklich und gesund machen kann“. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Rainer Schmeltzer spricht ein Grußwort. Prof. Aladin El-Mafaalani beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration der geflüchteten Menschen in die deutsche Gesellschaft gelingen kann.

Astrid Giebel von der Diakonie Deutschland und Dr. Uwe Rieske, Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, skizzieren in ihren Vorträgen, was Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit leisten und wie sie dort auch mit schwierigen Situationen umgehen können.

Große Herausforderung

„Geflüchtete Menschen zu begleiten, die unsere Sprache und Kultur nicht kennen und zum Teil schreckliche Kriegs- und Fluchterlebnisse verarbeiten müssen, ist eine große Herausforderung“, betont der Dezernent für Migration und Flucht der rheinischen Kirche, Kirchenrat Rafael Nikodemus. „Da gehen Helferinnen und Helfer oft an ihre Grenzen, sind erschöpft oder geraten ins Zweifeln. Wir wollen ihnen an diesem Tag auch zeigen, was sie konkret tun können, um wieder Kraft zu schöpfen.“

Alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der kirchlichen und diakonischen Flüchtlingsarbeit und ihre Koordinatorinnen und Koordinatoren sind herzlich am 13. November von 9.45 bis 16 Uhr ins Brückenforum nach Bonn eingeladen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird wir Anmeldung bis zum 30. September gebeten.

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ekir.de / diakonie-rwl.de, neu; Foto: ekir.de/Archiv Dieter Junker / 07.09.2016



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