ekir.de-Interview

Stimmen zu den Regionalkonferenzen: Hartmut Demski

Hartmut Demski ist Superintendent des Kirchenkreises Lennep.

Wie bewerten Sie die Veranstaltung?

„Die Aussprache zeigte den hohen Informationsstand aller Beteiligten. Dass fast nur kritische Rückfragen kamen, war in diesem Rahmen zu erwarten. Ich frage mich: Was sollen wir eigentlich inhaltlich noch machen, wenn der Prozess um ein oder gar zwei Jahre verlängert werden sollte? Geht es dann nach dem Grundsatz: Es ist zwar schon alles gesagt, aber nicht von allen?“

Welcher inhaltliche Punkt ist Ihnen bei der Regionalkonferenz besonders wichtig?

„Die Kompromisslinie scheint mir klar: eine konzentrierte Vorlage, die rechtlich nur die Verpflichtung zur Erstellung eines Personalkonzepts vorschreibt; die vielen konkreten Ausformulierungen können als Handreichung die Umsetzung in den Kirchenkreisen erleichtern. So wird ein wichtiger Diskussionsprozess angestoßen, der nach zwei, drei Jahren evaluiert und gegebenenfalls im Blick auf weitere Beschlüsse ausgelegt werden kann. Personalentscheidungen und Konzeptionen auf Kirchenkreisebene sind ja auch jetzt nicht nur möglich, sondern üblich. So könnte eine Kreissynode einen Schwerpunkt z.B. in Jugendarbeit setzen und einen zusätzlichen Synodalen Jugendreferenten anstellen.“

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 28. Juli 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 2. August 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / roß / 28.07.2011



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