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Der Willibrordi-Dom in Wesel gehört zu den rheinischen Kirche, die (auch) am Tag des offenen Denkmals geöffnet sind. Der Willibrordi-Dom in Wesel gehört zu den rheinischen Kirchen, die (auch) am Tag des offenen Denkmals geöffnet sind. Foto: Tomas Riehle

Tag des offenen Denkmals

Auch Kirchen öffnen ihre Pforten

Zum Blick hinter die Kulissen, hinter sonst verschlossene Türen lädt der "Tag des offenen Denkmals" am 10. September ein. Bundesweit öffnen dann mehr als 7.500 Denkmale ihre Tore. Der Tag steht in diesem Jahr unter der Überschrift "Macht und Pracht".

Lukas- und Kreuzeskirche in Bonn, Evangelische Kirche Burscheid, Evangelische Dankeskirche in Düsseldorf-Benrath, Kreuzeskirche in Duisburg-Marxloh: Auch zahlreiche Kirchen in der Evangelischen Kirche im Rheinland öffenen wieder am "Tag des offenen Denkmals". Auch die Auferstehungs- und die Marktkirche in Essen, die Pauluskirche in Bad Kreuznach, der Altenberger Dom in Odenthal und die Evangelische Kirche in Oberpleis öffnen.

Da sich rund 70 Prozent aller Denkmale in Deutschland in Privatbesitz befinden, können sie nur äußerst selten besichtigt werden. Da kommt der Tag des offenen Denkmals ins Spiel. Rund vier Millionen Menschen werden nach Erwartungen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz die Gelegenheit nutzen, Denkmale wieder oder neu zu entdecken.

Gerade in der Architektur spiegelt sich nach Angaben der Stiftung das Motto des Tages wieder. Die räumliche Anlage und die Kunstfertigkeit der Arbeiten zeigten über die Jahrhunderte den wirklichen oder vermeintlichen Reichtum ihrer Erbauer. Bauliche Pracht, aber auch der bewusste Verzicht auf künstlerischen Pomp seien stets Mittel der eigenen Propaganda gewesen.

Berührbare Dokumente

Denkmalschutz ist laut Stiftung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dafür wolle der "Tag des offenen Denkmals" werben. Denkmale prägten die Stadtbilder und stifteten Identität. Sie seien berührbare "Dokumente der Geschichte".

Der "Tag des offenen Denkmals" findet in Deutschland jeweils am zweiten Sonntag im September statt. Er wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit Sitz in Bonn koordiniert. Eine kostenlose App für Smartphones enthält alle offenen Denkmale und Hintergrundinformationen, über die Website ist eine Landkarte erreichbar mit allen beteiligten Bauten. 

Natürlich sind Kirchen primär lebendige Gotteshäuser denn "Denkmäler". Mit dabei - um nur einige wenige weitere Beispiele aus der rheinischen Kirche zu nennen - sind auch die Versöhnungskirche Völklingen, die Neue reformierte Kirche sowie die Friedhofs- und die Erlöserkirche in Wuppertal und der Willibrordidom in Wesel.

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ekir.de / epd, neu / 08.09.2017



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