EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Eine der porträtierten Diakonissen. Foto: Carina Icking Eine der porträtierten Diakonissen. Foto: Carina Icking

Kaiserswerther Diakonissen

Zugleich bescheiden und stark

Sie sind evangelische Frauen, die sich haupt- oder ehrenamtlich diakonisch engagieren. Manche sind ledig, andere verheiratet mit Kindern. Als gemeinsames Zeichen tragen sie eine Brosche, eine Kette oder einen Ring mit der Taube der Kaiserswerther Diakonie. 

Die Diakonissen der Kaiserswerther Schwesternschaft gehören gleichermaßen zur Geschichte der Kaiserswerther Diakonie wie zu ihrer Gegenwart. Noch heute zählen 100 Mitglieder dazu, viele von ihnen engagieren sich aktiv in verschiedenen Einrichtungen. Carina Icking und Wolfgang Morgenstern, zwei Künstler und Mitarbeiter in den Sozialen Diensten der Kaiserswerther Diakonie, haben 13 dieser eindrucksvollen Frauen getroffen. Aus den Begegnungen entstanden textliche Meditationen und fotografische Momentaufnahmen. 

Sie sind ab heute, Donnerstag, 19. November, bis Freitag, den 13. Januar in der Ausstellung „Frauenporträts aus der Kaiserswerther Schwesternschaft – Meditationen in Fotografien und Texten“ im Hotel MutterHaus an der Geschwister-Aufricht-Straße 1 zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am 19. November um 17 Uhr mit einer Einführung von Irene Diller, Theologische Referentin der Gender- und Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Beim Gebet, beim gemeinsamen Abendessen

Wer sind diese Frauen? Was waren ihre Beweggründe, Diakonissen zu werden, wie begleiten Glaube und Religion sie auf ihrem Weg? Auf der Suche nach Antworten haben sich Carina Icking und Wolfgang Morgenstern mit Bild und Text den Frauen genähert. Sie sprachen mit berufstätigen Schwestern und mit denen, die ihren Lebensabend in den so genannten Feierabendhäusern verbringen. Sie trafen sie beim Gebet oder beim gemeinsamen Abendessen.

„Jedes Mal begegneten uns Frauen, die zugleich bescheiden und stark in ihrer Persönlichkeit sind. Alle haben eine spezielle Selbstverständlichkeit mit der sie sich für andere und für ihre Institution engagieren“, resümiert Wolfgang Morgenstern. Die Ausstellung soll das Gespräch mit den Diakonissen fortsetzen und die Geschichte sowie die Gegenwart der Kaiserswerther Schwesternschaft für die Ausstellungsbesucher lebendig machen.

Die Ausstellung ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / vis, neu / 19.11.2015



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung