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Ditib-Moschee in Duisburg. Viele Christinnen und Christen interessieren sich für die Religion ihrer Nachbarn, den Islam. Beim ersten Dialogtag NRW gibt es ein umfangreiches Programm. (Foto: Blick in die Duisburger Ditib-Moschee)

Christlich-islamischer Dialogtag

Eine deutschlandweite Premiere

Erstmals in der Geschichte Deutschlands findet am 10. Mai in Krefeld der „Tag des christlich-islamischen Dialogs“ statt. Ein umfangreiches Programm lädt zum Zuhören, Diskutieren und Erleben ein. Initiativen aus NRW stellen ihre interreligiösen Projekte vor.

In allen Städten leben Musliminnen und Muslime, Christinnen und Christen Tür an Tür.
Berührungspunkte gibt es im Alltag und in der Nachbarschaft. Kinder gehen gemeinsam zur Schule, Eltern haben die gleichen Sorgen. Als Kolleginnen und Kollegen begegnet man sich im Beruf – doch selten findet ein direkter Austausch statt.

Oft hat sich ein Bild vom anderen gebildet, das wenig mit der Realität zu tun hat und nicht selten von Vor- und Fehlurteilen geprägt ist. Gelebte Vielfalt wird kaum wahrgenommen. Der landesweite „Tag des christlich-islamischen Dialogs“ am 10. Mai 2014 bietet Gelegenheit, das zu ändern.

Diskussionen, Workshops, offene Kirchen und Moscheen

Podiumsdiskussionen, Workshops, die Vorstellung von erfolgreichen Projekten bieten im Seidenweberhaus in Krefeld die Möglichkeit, einander zu begegnen und auszutauschen. Krefelder Moscheen und Kirchen öffnen ihre Türen. Erwartet werden auch prominente Vertreter von Religion, Politik, Wissenschaft und Kunst.

Veranstaltet wird der Tag von der Christlich-Islamischen Gesellschaft in Kooperation mit fünf katholischen Erzbistümern bzw. Bistümern und zwei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen – die eine ist die Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) - sowie islamischen Verbänden und Gemeinschaften.

Wald des Dialogs wird angepflanzt

Der Dialogtag wird bereits im Vorfeld Blüten treiben. Zum Auftakt pflanzen Muslime und Christen gemeinsam mit Krefelder Bürgerinnen und Bürgern am 29. März den „Wald des christlich-islamischen Dialogs“. 1.700 junge Bäume und Sträucher auf einer Fläche von 5.000 Quadratmeter symbolisieren durch ihr Wachstum die Zukunft im Dialog.

Der neue „Wald des Dialogs“ liegt südlich des Oppumer Buschs und wird an ein Naherholungsgebiet mit Wanderwegen angeschlossen und besteht aus 900 Eichen, 300 Linden, 150 Vogelkirschen, gerahmt von 350 Hasel-, Weißdorn- und Wildrosensträuchern.

Ausführliche Informationen zum Programm finden sich unter dialogtag.christenundmuslime.de. Die Teilnahme am „Tag des christlich-islamischen Dialogs“ ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht unter dialogtag@chrislages.de.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 25. März 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 25. März 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / 25.03.2014



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