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Postkarten werben mit Thesen zum Thema Ehrenamt für die Teilnahme an der Diskussion. Postkarten werben mit Thesen zum Thema Ehrenamt für die Teilnahme an der Diskussion.

Ehrenamt

Einladung zum Mitdiskutieren

Wie denken Frauen und Männer in Kirchengemeinden über Chancen und Risiken des Ehrenamts? Welche Erfahrungen hat die Basis mit dem Ehrenamt? Welche Problemanzeigen und Strategievorschläge haben ehren- und hauptamtliche kirchliche Mitarbeitende zum Thema Ehrenamt? 

Das alles kann auf der Website evangelisch-ehrenamt.de zum Thema Ehrenamt beantwortet, diskutiert, bewertet werden. Für die Teilnahme an der Online-Diskussion wirbt die Ehrenamts-Referentin im Düsseldorfer Landeskirchenamt, Nicole Ganss. „Ich lade dazu ein, eigene Erfahrungen und Erlebnisse einzubringen.“

Denn sie ist überzeugt, die Stellungnahmen werden beitragen zu einer Strategie für die Entwicklung einer Ehrenamtskultur in der Kirche und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung. Schließlich läuft das Forum bis Ende 2016, dann werden die Online-Beiträge ausgewertet. Die Ergebnisse werden dann den kirchlichen Leitungsebenen zur Verfügung stehen – und damit für mögliche Konsequenzen in der zukünftigen Gestaltung kirchliche Arbeit. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat das Forum und damit die Diskussion über die Ehrenamtsstrategie in Gang gesetzt.

Die Kirche muss ihre Strukturen „engagementfreundlich“ gestalten. Das Ehrenamt darf nicht instrumentalisiert werden. Die Kirche ist auf ein gutes Zusammenwirken von beruflich und ehrenamtlich Tätigen angewiesen. Das sind einige der Thesen, die zur Diskussion anregen. Schon das Mitdiskutieren per Mausklick trägt dazu bei, zu klären, wo der Schuh drückt.

Kirche ohne Ehrenamt wäre undenkbar

Ohne ehrenamtliche Mitarbeit sei Kirche nicht denkbar, stellt Oberkirchenrat Ralph Charbonnier klar. Der EKD-Referent für Sozial- und Gesellschaftspolitik begleitet das Projekt maßgeblich. Gegliedert ist die Online-Diskussion in fünf Bereiche: Kirche und Gesellschaft, Glaube und Beauftragung, Beruflichkeit und Ehrenamt, Partizipation und Leitung sowie Monetarisierung und Prekarisierung.

Der „Themen-Schnelleinstieg“ wird erleichtert – primär mit Videos. Zu sehen und hören sind darin der Grünen-Politiker und Menschenrechtler Volker Beck, der Wise-Guys-Sänger Edzard Hüneke, die ZDF-Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause und die Präses der EKD-Synode, Dr. Irmgard Schwaetzer. Vertiefend stehen u.a. Experten-Interviews, Informationen über Studien und Untersuchungen sowie ausführliche Hinweise auf Fachliteratur bereit.

Vielfältig und praktisch

Mehr als 110.000 Menschen engagieren sich allein in der Evangelischen Kirche im Rheinland ehrenamtlich. Ein Gemeindemitglied am Geburtstag besuchen und gratulieren. Einen Kuchen für das Gemeindefest backen. Flüchtlinge beim Deutschlernen unterstützen. Ehrenamt in der Evangelischen Kirche ist vielfältig und höchst praktisch.

Und prinzipiell: Die rheinische Kirchenordnung legt fest, dass die Leitung der Kirche auf den drei Ebenen Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche jeweils gemeinsam mit Ehrenamtlichen geschieht. 

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ekir.de / neu / 20.07.2016



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