Ehrenamtspreis "Do it!", ein Projekt für ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, erhielt 2011 einen Ehrenamtspreis. Foto: EKiR-Archiv

Ausschreibung

Ausgezeichnetes Ehrenamt

Unter dem Motto „Ihr seid das Salz der Erde!“ würdigt die Evangelische Kirche im Rheinland zum vierten Mal Projekte mit einem Ehrenamtspreis. Bis zum 15. November können Projekte aus der rheinischen Kirche beim Landeskirchenamt vorgeschlagen werden.

„Dass sich rund 116.000 Menschen in der Evangelischen Kirche im Rheinland ehrenamtlich engagieren, ist nicht selbstverständlich“, sagt Dr. Sabine Zoske. Mit dem Ehrenamtspreis, so die für diesen Arbeitsbereich zuständige Referentin im Landeskirchenamt, wolle die Kirchenleitung für das große, freiwillige Engagement vieler Menschen zwischen Emmerich und Saarbrücken danken.

Preisverleihung mit Präses Rekowski

„Mit dem Preis sollen bewährte Formen ehrenamtlicher Arbeit, besonders aber neuartige ehrenamtlich getragene Projekte öffentlich vorgestellt und weiter gefördert werden“, erklärt Pfarrerin Zoske: „Die Projekte sollen innovativ, kreativ, integrativ und die Selbstbestimmung fördernd arbeiten“, benennt die Vorsitzende der Jury für den Ehrenamtspreis die Kriterien. Die von der Kirchenleitung berufene Jury wird unter Berücksichtigung eben dieser Kriterien drei Preisträger auswählen, die je 1000 Euro als Auszeichnung erhalten. Präses Manfred Rekowski übergibt die Preise am 4. Juli 2014 in einer öffentlichen Festveranstaltung.

Dr. Sabine Zoske Dr. Sabine Zoske

„Seit der Preis Im Jahr 2007 erstmals vergeben wurde, haben alle Ausschreibungen viele Projekte ins Licht gerückt, in denen Ehrenamtliche hoch kompetent und unglaublich engagiert mit ihrem Dienst dem Evangelium von der Liebe Gottes zu den Menschen ein Gesicht geben und diese gute Botschaft für andere Menschen ganz praktisch erfahrbar machen“, so Sabine Zoske.

Projekte aus unterschiedlichen Bereichen

Jeweils 100 bis 120 Projekte haben sich nach Angaben der Referentin in den vergangenen Jahren um einen Preis beworben. Zehn kämen jeweils in die engere Auswahl und würden von der Jury besucht. Die Projekte kommen aus den Bereichen Gottesdienst, Seelsorge/Beratung, sozialdiakonische Arbeit, Kultur- und Bildungsarbeit, Zielgruppenarbeit, allgemeine Gemeindearbeit und Gemeindeleitung. Einen Schwerpunkt gab es in den vergangenen Ausschreibungen bei den Bewerbern aus diakonischen und gottesdienstlichen Projekten.

Bei der jüngsten Preisverleitung im Dezember 2011 gingen die drei Auszeichnungen an die Evangelische Öffentliche Bücherei Burscheid, das Projekt „Do it!“, ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, in Wuppertal und die Krisenbegleitung/Suizidprävention Duisburg. Beim Büchereiprojekt lobte die Jury, dass es auch Kindern aus bildungsfernen Familien die Welt der Literatur öffne. „Do it!“ kümmert sich um häufig traumatisierte junge Flüchtlinge aus Afrika und Asien. Als wichtige Arbeit „im Verborgenen“ charakterisierte die Jury die Suizidprävention.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 21. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 21. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / jpi, rtm / 21.08.2013



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