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EKD-Synode

Zu Gast bei uns

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Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist zu Gast bei ihrer Mitgliedskirche, der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Sie tagt vom 10. bis 13. November in Düsseldorf. Der Eröffnungsgottesdienst wird in der Johanneskirche gefeiert.

Der Eröffnungsgottesdienst am Sonntag, 10. November, findet in der Johanneskirche am Martin-Luther-Platz in Düsseldorf statt. Er wird ab 9.30 Uhr live im ZDF übertragen. Die Predigt hält der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski.

Die Synode tagt dann im Maritim-Hotel am Flughafen Düsseldorf. Dort wird der Vorsitzende des Rates der EKD, der rheinische Alt-Präses Nikolaus Schneider, am späteren Vormittag des 10. Novembers den Bericht des Rates vortragen. Am Sonntagnachmittag folgt die Aussprache zum Ratsbericht sowie die Wahl eines oder einer neuen Präses der Synode der EKD. Diese Position muss neu besetzt werden, nachdem die bisherige Präses, Katrin Göring-Eckardt, das Leitungsamt der Synode nach der Bundestagswahl niedergelegt hatte.

Nachwahlen zum Rat

Außerdem stehen Nachwahlen in den Rat der EKD auf dem Programm der Synode. Am Sonntagabend stellen sich dafür eine Kandidatin und ein Kandidat vor, die vom Ratswahlausschuss vorgeschlagen wurden: die Theologieprofessorin Elisabeth Gräb-Schmidt (Tübingen) und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm (München). Die Nachwahl ist erforderlich, da die bisherigen Ratsmitglieder Christiane Tietz und Johannes Friedrich aus dem Rat ausscheiden werden. Die Wahl ist für Dienstag, 12. November, vormittags angesetzt.

Am Montag, 11. November diskutieren die Synodalen das Schwerpunktthema „Es ist genug für alle da – Welternährung und nachhaltige Landwirtschaft“. Die Beratungen beginnen mit einer Bibelarbeit, die die Generalsekretärin der Evangelischen Kirche am La Plata, Pastorin Sonja Skupch (Buenos Aires) gemeinsam mit dem einstigen Koblenzer Superintendenten und heutigen Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hält.

Grundsatzreferate und Bausteine einer Kundgebung

Anschließend folgen Grundsatzreferate des Soziologen Alexander Müller (Potsdam), Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung, und des Bonner Agrarökonomen Professor Joachim von Braun. Sodann wird die Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses der Synode, Superintendentin Viola Kennert (Berlin), „Bausteine“ für eine Kundgebung der Synode einbringen, die dann zur Aussprache stehen.

Der Haushalt der EKD steht am Montagnachmittag im Mittelpunkt der Beratungen, außerdem wird der Bericht des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik eingebracht und zur Debatte gestellt. Die abschließenden Beratungen verschiedener Kirchengesetze, die Verabschiedung des Haushaltsplanes für 2014 und der Kundgebung zum Schwerpunktthema sowie die Beratung von Beschlussanträgen aus den Ständigen Ausschüssen der Synode sind für Dienstag, 12. November, nachmittags und am Mittwoch, 13. November, vorgesehen.

Abschlussgottesdienst in der Kaiserswerther Stadtkirche

Die Beratungen der Synode enden am Mittwochmittag, der Abschlussgottesdienst, in dem die neuen Mitglieder des Rates eingeführt werden, findet bereits am Dienstagabend in der Stadtkirche Kaiserswerth statt. Dort predigt der ehemalige bayerische Landesbischof Johannes Friedrich (München).

Die Synode der EKD besteht aus 126 Mitgliedern. 106 Synodale wurden durch die Synoden der Gliedkirchen gewählt, 20 Synodale beruft der Rat unter besonderer Berücksichtigung von Persönlichkeiten, die für das Leben der Gesamtkirche und die Arbeit der kirchlichen Werke Bedeutung haben.

Im Vorfeld der EKD-Synode, bereits ab 8. November, kommt die Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD in Düsseldorf zusammen, seitens der EKiR nimmt Präsidiumsmitglied Vizepräsident Dr. Johann Weusmann teil. Auch die Vollkonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) tagt in Düsseldorf.

 

 

ekir.de / ekd, neu, Foto: Sergej Lepke / 07.11.2013