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Pfarrer Martin Engels Kandidiert für das Amt des Moderators des Reformierten Bundes: Pfarrer Martin Engels.

Reformierter Bund

Rheinischer Pfarrer Martin Engels als Moderator nominiert

Der rheinische Pfarrer Martin Engels kandidiert für das Amt des Moderators des Reformierten Bundes. Der 34-jährige Theologe wurde vom Nominierungsausschuss des Bundes vorgeschlagen und stellt sich bei der Hauptversammlung im April zur Wahl.

Es sei ihre geistliche und theologische „Umtriebigkeit“, die ihm in Gemeinden und in der Theologie der Reformierten gefalle, sagte Engels in einem Interview mit reformiert-info.de. „Die Reformierten lassen sich von Gottes Wort treiben und nehmen sich der Herausforderungen der Welt an“, so Engels. Es sei die Überzeugung: „Wer glaubt, übernimmt Verantwortung zur Ehre Gottes und zum Wohl des Nächsten.“

Freude daran „Prozesse zu gestalten“

Engels reizen die Aufgaben, die mit dem Ehrenamt „Moderator des Reformierten Bundes“ verbunden sind. „Ich habe große Freude daran Prozesse zu gestalten und zu leiten“, sagte er. Dabei sei die Amtsbezeichnung „Moderator“ zugleich Programm. Die größte Herausforderung des Reformierten Bundes besteht nach Ansicht des Theologen darin, das reformierte Profil innerhalb der Evangelischen Kirchen in Deutschland weiterhin lebendig und vielgestaltig zu halten. Engels: „Das ist in den vergangenen Jahren meines Erachtens bereits sehr gelungen und wir sollten diesen Weg weiter gehen.“

Doch dürfe die konfessionelle Unterscheidung nicht dazu dienen, sich nur voneinander abzugrenzen und sich selbst zu profilieren auf Kosten der anderen, so Engels. Dann werde es absurd. Vor 40 Jahren habe man in Leuenberg festgehalten: „Die unterschiedlichen evangelischen Konfessionen trennen uns nicht, sondern ermöglichen es uns, den Menschen in unseren unterschiedlichen Prägungen von Christus zu erzählen“.

Projektleiter für Reformationsjubiläum im Rheinland

Martin Engels ist seit Herbst 2014 Projektleiter der Evangelischen Kirche im Rheinland für die Initiativen zum Reformationsjubiläum 2017. Er ist zudem verantwortlich für das Konzept und die Realisierung der interaktiven Ausstellung „Gelebte Reformation – Barmer Theologische Erklärung“ in der Gemarker Kirche in Wuppertal.

Der Reformierte Bund ist der Dachverband für etwa 2 Millionen reformierte Christinnen und Christen in Deutschland mit Sitz in Hannover. In den Moderamen des Reformierten Bundes entsendet auch die Evangelische Kirche im Rheinland Mitglieder, da es in der unierten Kirche lutherische und reformierte Glaubenstraditionen gibt.

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ekir.de / rtm / 10.03.2015



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