EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Drei Religionssymbole, die zusammen einen Engel ergeben: Der 'Engel der Kulturen'. Foto: Merten/Dietrich Drei Religionssymbole, die zusammen einen Engel ergeben: Der "Engel der Kulturen". Foto: Merten/Dietrich

ESG und Universität Duisburg-Essen

Engel begleitet durch den Tag religiös-kultureller Vielfalt

Den kulturellen Reichtum der verschiedenen Religionsgemeinschaften sicht- und hörbar zu machen, ist Ziel des „Tages der religiös-kulturellen Vielfalt“ am 21. Mai an der Universität Duisburg-Essen (UDE). 

Er wird gemeinsam von jüdischen, christlichen, muslimischen und alevitischen Studierenden und Dozierenden gestaltet. Im Mittelpunkt steht das Kunstwerk „Engel der Kulturen“ des Künstlerpaares Gregor Merten und Carmen Dietrich: ein eineinhalb Meter großer Stahlring mit eingearbeiteten Religionssymbolen, die gemeinsam eine Engelsfigur bilden. Sie drückt die Hoffnung aus, dass die unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen zusammen eine bessere und friedlichere Welt schaffen können.

Alle Hochschulangehörigen und Interessierte sind eingeladen, der rollenden Skulptur über den Essener Campus zu folgen. Treffpunkt ist der Platz vor der Uni-Mensa um 14 Uhr. An zwei Stationen werden temporäre Kunstwerke aus Quartzsand entstehen. An der dritten Station wird eine Bodenintarsie verlegt.

An allen Stationen wird rezitiert und musiziert, von jüdischer Literatur bis zu alevitischer Saz-Musik, von einem Bläserensemble mit christlich geprägter Musik bis zur Lesung muslimischer Texte. Um 18 Uhr spricht der Theologe und Religionswissenschaftler Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel (Uni Münster) über „Die Herausforderung religiöser Vielfalt“.

Gerade an der weltlich geprägten Universität

Die Initiative zum „Tag der religiös-kulturellen Vielfalt“ ging von Hochschulpfarrer Max Strecker und Prof. Dr. Ute Klammer aus, Prorektorin für Diversity Management und Internationales. Prof. Klammer: „Wir verstehen Religion als bereichernde kulturelle Daseinsform und möchten mit dem Tag der religiös-kulturellen Vielfalt gerade an einer weltlich geprägten Universität wie der UDE für Respekt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Religionen werben.“

Pfarrer Max Strecker ergänzt: „Das gemeinsame Tun und Gestalten schafft Vertrauen, auch da wo manchmal noch Konkurrenzdenken besteht. Gerade durch das Miteinander können die religiösen Gruppen auch im universitären Leben wichtige Anstöße und Erfahrungen ermöglichen. Indoktrinäre Glaubensformen lehnen die diesen Tag mitgestaltenden Gruppen ab.“

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / ms, neu / 20.05.2015



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung