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Die Ausstellung 'Mein Name ist Eugen' des Berliner Fotografen Eugen Litwinow gibt Einblicke in das Leben junger Russlanddeutscher. Die Ausstellung "Mein Name ist Eugen" des Berliner Fotografen Eugen Litwinow gibt Einblicke in das Leben junger Russlanddeutscher.

Fotoausstellung

„Mein Name ist Eugen“

Eine Fotoausstellung des Berliner Fotografen Eugen Litwinow im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Lebach zeigt dreizehn junge Männer, die alle den Namen „Eugen“ tragen. Unter den Aspekten Herkunft, Name und Identität gibt sie stellvertretend für eine ganze Generation konkrete Einblicke in das Leben junger Russlanddeutscher.

Die dreizehn porträtierten Russlanddeutschen sind sich noch nie begegnet und teilen doch eine prägnante Erfahrung: Sie alle hießen früher „Evgenij“. Als sie Anfang der Neunzigerjahre nach Deutschland zogen, rieten deutsche Beamte den Eltern, die Namen ihrer Kinder radikal einzudeutschen. So wurde tausendfach aus Wladimir Waldemar, aus Ljubow Luise und aus Jewgenij oder Evgenij eben Eugen.  

Dem Berliner Fotografen Eugen Litwinow erging es ebenso. Geboren 1987 als Evgenij im heutigen Kasachstan zog er 1993 mit seiner Familie nach Deutschland und wurde zu Eugen. Seine Fotoserie porträtiert eine Generation junger Männer mit russischen Wurzeln und einem etwas altmodischen Namen.

Unter den Aspekten Herkunft, Abenteuer, Name und Identität gibt „Mein Name ist Eugen“ stellvertretend für eine ganze Generation konkrete Einblicke in das Leben junger Russlanddeutscher und dokumentiert zugleich Chancen und Herausforderungen des Aufwachsens in einer neuen, wenn auch teils vertrauten Kultur.  

Die Evangelische Kirchengemeinde Lebach-Schmelz zeigt Ausstellung „Mein Name ist Eugen“ noch bis zum 11. September im Gemeindezentrum Dietrich Bonhoeffer-Haus, Trierer Straße 37, in Lebach. Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 16 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung. Es sind auch Führungen für Gruppen möglich. Kontakt: Petra Ferdinand-Storb, Telefon 0171 2029516. 

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ekir.de / hp / 06.09.2016



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