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Evangelische Jugend

Stolz auf das Erreichte

Die Evangelische Jugend im Rheinland (EJiR) startete am vergangenen Wochenende in eine neue Legislaturperiode. Zur Frühjahrskonferenz kamen knapp 100 Delegierte aus Kirchenkreisen, Werken und Verbänden in die Landjugendakademie in Altenkirchen. Turnusmäßig stand die Wahl eines neuen Vorstandes auf dem Programm.

Als Vorsitzende des Jugendverbandes wurde Miriam Lohrengel, Ehrenamtliche aus dem Kirchenkreis Gladbach Neuss, nahezu einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Zur neuen stellvertretenden ehrenamtlichen Vorsitzenden machten die Delegierten Fiona Paulus, Physikstudentin aus Duisburg. Jürgen Vogels vom CVJM-Westbund wurde erneut zweiter stellvertretender Vorsitzender.

Weiterhin in den Vorstand der EJiR gewählt wurden vier Ehrenamtliche aus den Kirchenkreisen Düsseldorf, Essen, Oberhausen, Saar-West und Wuppertal und die Jugendreferenten aus Aachen und der Oberen Nahe. Ebenso vertreten sind evangelische Werke, Verbände und Bildungsstätten der Jugendarbeit.

Qua Amt beratend im Vorstand wirken Roland Mecklenburg als Geschäftsführer der EJiR und Landeskirchenrat Dr. Stefan Drubel mit. Als geborene Mitglieder gehören Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer und Bernd Opitz von der gemeinsamen Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (aej) in NRW der Delegiertenkonferenz mit Stimmrecht an.

Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kirche und Gesellschaft

Die wiedergewählte Vorsitzende Miriam Lohrengel ist stolz auf das, was der Vorstand der EJiR in den letzten vier Jahren erreicht hat und wie vielfältig die Themen aus Kirche und Gesellschaft waren, mit denen sich die Evangelische Jugend kritisch auseinandergesetzt hat. Mehr als ein Wermutstropfen blieben jedoch die Ergebnisse vieler Verhandlungen über die Sparmaßnahmen für die Jugendarbeit im Rahmen der Haushaltskonsolidierung. „Es gibt auch Punkte, die wir nicht erreicht haben und da würde ich gerne weiter dran arbeiten und natürlich auch an neuen Aufgaben“, so Miriam Lohrengel.

Der Kooperationsvereinbarung zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), der Evangelischen Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof e.V. und der Evangelischen Jugend im Rheinland stimmte die Delegiertenkonferenz mehrheitlich zu.

Die Auswirkungen der Sparmaßnahmen sollen beleuchtet werden

Mit großem Bedauern beschloss sie außerdem, dass die im Rahmen des Beschlusses zur Haushaltskonsolidierung der EKiR erfolgte Kürzung der Förderung der zentralen Leitungsaufgaben der Werke und Verbände im Förderplan für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen innerhalb der EJiR entsprechend der bisherigen prozentualen Verteilung der Mittel umgesetzt werden. Ergänzend beauftragte die Delegiertenkonferenz den Vorstand, zu einer möglichen geplanten Jugendsynode 2019 die Auswirkungen der Kürzungen in der EJiR in geeigneter Form zu erheben.

Angesichts einer verschärften Asylgesetzgebung in der aktuellen Flüchtlingspolitik beschlossen die Delegierten, sich verstärkt für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen. Dabei bezogen sie sich auf das Positionspapier „Menschen auf der Flucht“ der Frühjahrs-Delegiertenkonferenz von 2016.

Die Delegiertenkonferenz ist das höchste beschlussfassende Organ der Evangelischen Jugend im Rheinland und tagt zweimal im Jahr. Die Evangelische Jugend im Rheinland ist der Jugendverband, dem alle Kinder und Jugendlichen ab sechs Jahren angehören, die auf dem Gebiet der rheinischen Kirche in Gemeinden, Jugendhäusern und Verbänden aktiv sind.

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ekir.de / EJiR / 14.03.2017



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