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Präses Schneider: „Liebe und Musik ergreifen alle unsere Sinne“

Predigt zur Eröffnung des Projekts „Evangelisch klingt“ im Saarland

Pressemitteilung Nr. 48/2012

Die besondere Verbindung von Liebe und Musik hat Präses Nikolaus Schneider am Sonntagabend in Saarbrücken hervorgehoben: „Wie die Liebe vermag es auch die Musik, alle unsere Sinne zu ergreifen und zu bewegen“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seiner Predigt beim Abendlob in der Ludwigskirche. Musik bringe Liebe zum Erklingen. „Und die Liebe inspiriert die Musik zu immer neuen Tönen und Melodien. Von göttlicher und menschlicher Liebe klingt es in vielen musikalischen Werken, in Liedern, Opern und Oratorien“, so Schneider bei der musikalischen Abendandacht, mit der die evangelischen Kirchenkreise im Saarland ihr diesjähriges Projekt zur Reformationsdekade „Evangelisch klingt“ eröffneten. Gleichzeitig machten an diesem Tag die Musikstafette „366+1 – Kirche klingt 2012“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Musikstafette der Evangelischen Kirche im Rheinland „S!ngen. Jede Stimme zählt“ in Saarbrücken Station.

Die Liebe ist auch entscheidendes Thema des Predigtverses aus dem Römerbrief des Apostels Paulus: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Durch Jesus von Nazareth, der am Kreuz gestorben ist und durch Gott vom Tod auferweckt wurde, sei Gott mit den Menschen in Beziehung getreten, so der rheinische Präses. Daran werde deutlich: „Der christliche Glaube ist kein philosophisches Gedankenspiel, sondern ein Beziehungsgeschehen, das die Realität der Glaubenden verändert.“ Und eben diese Beziehung von Gott zu den Menschen sei durch seine „voraussetzungslose und von und Menschen nicht verdiente Liebe“ geprägt. „Wenn Menschen Recht sprechen, dann wägen sie ab und urteilen auf Grund der Handlungen, die ein Mensch zuvor getan hat“, sagte Präses Dr. h.c. Schneider: „Bei Gott ist das anders. Gott spricht uns Menschen nicht deshalb gerecht, weil wir zuvor gerecht gehandelt und uns seinen Recht-Spruch verdient hätten. Gott spricht uns gerecht, weil er uns liebt. Und seine Liebe zu uns ist nicht die Belohnung für unser Wohlverhalten oder für unsere Frömmigkeit.“

Weitere Informationen: www.reformationsdekade2017-saar.de

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 5. März 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 5. März 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Saarbrücken / EKiR-Pressestelle / 05.03.2012



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