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Screenshot des Covers der Broschüre zum Thema Familie und Digitalisierung. Screenshot des Covers (Ausschnitt) der Broschüre zum Thema Familie und Digitalisierung.

Digitalisierung

Lernort von Eltern und Kindern

„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Das hat einst Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) gesagt. Irren ist menschlich. Das Zitat ziert die Broschüre „leben – lieben – liken“ über Familie und Digitalisierung. Auch die Digitalisierung ist keine vorübergehende Erscheinung.

Der Begriff Digitalisierung taucht in vielen, unterschiedlichen Bereichen und Zusammenhängen auf: Kommunikationstechnik, Arbeitswelt, Medizin, Bildung. Die Digitalisierung birgt Chancen und Risiken, Euphorie und Befürchtungen, wie Helga Siemens-Weibring im Vorwort der Broschüre „leben – lieben – liken“ klar macht. Für die Vorsitzende des NRW-Landesarbeitskreises der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf) zielt die Broschüre darauf, „reflektierte Positionen zu beziehen“ und Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche „angemessen zu stärken und zu schützen“.

Denn: „Nicht mitmachen ist auch keine Lösung“, wie Dr. Remi Stork von der eaf-nrw-Geschäftsführung schreibt. Risiken eindämmen, Chancen sehen und nutzen, das ist die Devise, die er ausgibt.

Das wird in den einzelnen Kapiteln zu verschiedenen Themen von verschiedenen Fachleuten durchbuchstabiert. Der Sohn oder die Tochter stundenlang am Smartphone oder vorm Laptop und die Eltern wissen eigentlich gar nicht, was der Nachwuchs da macht? Wie dagegen „altersangemessene Begleitung“ von Kindern und Jugendlichen in Sachen Online, virtuellen Spielen oder Social Media aussehen könnte, ist das Einstiegsthema im Beitrag „Konflikte in Familien“.

"Wir werden künftig anders arbeiten, leben, lieben"

„Identität“, „Liebe und Sex“ oder beispielsweise auch „Inklusion“ gehören zu den weiteren Themen. „Datenschutz“ als „Lernort“  von Familien beschreibt Kirchenrat Ralf Peter Reimann, der Internetbeauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Das bietet die Broschüre: Erörtert werden Möglichkeiten und Perspektiven des digitalen Wandels, aber auch Gefahren, Risiken und Ängste. Gestellt werden Fragen, gesucht werden Antworten, vorgeschlagen werden Strategien für den Umgang mit digitalen Medien bzw. Techniken. Zum Vorschein treten unterschiedliche Interessen, Motive und Meinungen, die mal mehr oder weniger hart aufeinandertreffen.

Mensch und Gesellschaft befinden sind in grundsätzlichen Veränderungen, erleben eine vierte Revolution, macht Remi Stork klar. "Wir werden zukünftig anders arbeiten, leben und lieben."

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ekir.de / neu / 05.09.2017



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