Astrid Wölfel Leiterin Dr. Astrid Wölfel vor dem FFFZ in Düsseldorf. Foto: Sergej Lepke

FFFZ

20 Jahre Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft

So mancher Gast nehme im Haus wohlwollend wahr, dass Kirche und modern so gut zusammenpassen, sagt Dr. Astrid Wölfel, Leiterin des Film Funk Fernseh Zentrums (FFFZ) der Evangelischen Kirche im Rheinland, im ekir.de-Interview.

Mit zwanzig ist man noch schön jung und hat doch schon ganz viel von der Welt gesehen. Wie frisch ist das FFFZ, das jetzt sein 20-Jähriges feiert?

Das Film Funk Fernseh Zentrum der Evangelischen Kirche im Rheinland ist Hotel, Gäste- und Tagungshaus sowie Standort der kirchlichen Medienarbeit. Als kirchliches Tagungshaus und zugleich auch öffentliches Hotel ist es an der Schnittstelle zwischen moderner Kirche und säkularisierter Gesellschaft positioniert, eine prädestinierte Ausgangssituation für Begegnung und Dialog, christlicher Gastfreundschaft und Kultur. Jürgen Jaissle hat das Haus aufgebaut und bis zum Herbst vergangenen Jahres sehr erfolgreich geführt und ihm ein markantes Profil gegeben.
20 Jahre haben kontinuierliche Weiterentwicklung, bauliche Erweiterungen sowie Modernisierung bedeutet, sodass das FFFZ heute als Gästehaus der Evangelischen Kirche einen professionellen und repräsentativen Rahmen schafft sowie in der Hotellandschaft Düsseldorfs auf den vorderen Plätzen geführt wird.

Welche Schwerpunkte hat das Haus heute?

Das FFFZ Hotel und Tagungshaus verfügt neben 47 Zimmern und einem Restaurant über neun modern ausgestattete und überwiegend klimatisierte Konferenzräume und ist an ökologischen, nachhaltigen Standards ausgerichtet.
Innerkirchliche und außerkirchliche Gäste finden hier einen Ort, in dem zeitgemäßer Komfort gepaart ist mit Tradition und Säkulares und Sakrales zu einer wohltuenden Atmosphäre verschmelzen. Darüber hinaus ist das FFFZ Ort kirchlicher Kultur und bietet mit seinem Kulturforum, Ausstellungen, Konzerten und Kino und Kirche eine kultivierte Umgebung, um Kunst zu erfahren und den Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft zu pflegen. Die Neue Stockumer Kapelle mit der Stockumer Vesper verleiht dem Haus seine eigene Spiritualität und protestantisches Profil.
Die hohe Aufenthaltszufriedenheit unserer Gäste manifestiert sich in einer sehr hohen Kundenloyalität.

Wird das FFFZ in seinen Zwanzigern sein Profil verändern - sehen Sie Lern- und Veränderungsbedarfe?

Zunächst wollen wir unsere Kernaufgaben in der Qualität und Weise fortführen, wie unsere Gäste es von uns gewohnt sind. Ein besonderes Augenmerk wird dabei in naher Zukunft jedoch auf unser Restaurant gerichtet sein.
Bis zu seiner Modernisierung im Herbst vergangenen Jahres, war es nur bei Tagungen im Haus und bei Messen geöffnet. Seit Oktober vergangenen Jahres können die Gäste unseres Hauses, aber auch externe Gäste, ein modernes à la carte Restaurant besuchen, welches durchgehend an fünf Tagen in der Woche geöffnet ist und bei Tagungen und Messen auch am Samstag und Sonntag.
Darüber hinaus können Familienfeiern oder Festessen nach individuellen Wüschen gestaltet und gebucht werden. Auch Taufen und Hochzeiten können in unserer Kapelle und im Anschluss in unseren weiteren Räumlichkeiten gefeiert werden.
Es ist leider noch viel zu wenig bekannt, dass unser Restaurant nicht mehr nur für die Hausgäste da ist, sondern ein öffentliches Restaurant mit einer exzellenten Küche. Dieses soll zukünftig bekannter werden und an eine Namensgebung gekoppelt sein. So mancher Gast nimmt in unserem Haus wohlwollend wahr, dass Kirche und modern so gut zusammenpassen kann.

Wie feiern Sie das Jubiläum?

Wir feiern 20 Jahre FFFZ am Freitag, 6. September. mit Kunst und Jazz. Dieser besondere Kulturabend beginnt um 19 Uhr mit einer Kunstausstellung der Krefelder Künstlerin Karin Besser, gefolgt vom Jazz-Konzert mit Wolf Doldinger & Best Friends. Wir rechnen mit zahlreichen Besuchern und selbstverständlich sind auch alle herzlich willkommen, die ich nur auf diesem Weg einladen kann.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 30. August 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 30. August 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 30.08.2013



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