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Reisen nach Italien und Griechenland

NRW-Politiker und Kirchenleute besuchen Flüchtlingslager am Mittelmeer

Politiker und Kirchenvertreter aus Nordrhein-Westfalen besuchen ab heute Flüchtlingslager in Italien und Griechenland. Auf einer internationalen Konferenz berät die 20-köpfige Delegation anschließend in Rom Verbesserungen in der europäischen Flüchtlingspolitik. 

Die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche im Rheinland haben nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete aller Parteien zu der fünftägigen Reise eingeladen, damit sie sich ein Bild von der Lage der Flüchtlinge im Mittelmeerraum machen können.

Gespräche sollen unter anderem mit den Regierungen in Rom und Athen sowie Migrationsexperten und Vertretern des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, der Polizei und der Küstenwache geführt werden. Erklärtes Ziel ist, der Flüchtlingsarbeit in Deutschland neue Impulse zu geben und die Arbeit der Partnerkirchen an den EU-Außengrenzen zu stärken.

Auf Sizilien besucht die erste Gruppe ein Flüchtlingslager in Catania sowie zwei Einrichtungen des Bundes Evangelischer Kirchen in Italien (FCEI): das Flüchtlingszentrum in Pozzallo und das „Haus der Kulturen“ in Scicli. Auf Lampedusa steht ebenfalls der Besuch des evangelischen Flüchtlingszentrums auf dem Programm, ebenso ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Insel. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen unterstützen den Einsatz der evangelischen italienischen Kirchen für die Flüchtlinge mit finanzieller und personeller Hilfe und kooperieren mit ihnen bei der Erstaufnahme und Begleitung der Flüchtlinge.

Die zweite Gruppe wird ein Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos besuchen. Die Politiker kommen dort zu Gesprächen zusammen mit den Verantwortlichen der Organisation für Flüchtlingshilfe der UNO (UNHCR), der örtlichen Polizei und der Küstenwache. Außerdem ist auf Lesbos und anschließend in Athen ein Austausch mit der Flüchtlingshilfe der griechisch-orthodoxen Kirche vorgesehen.

In Rom folgen abschließende Gespräche im italienischen Innenministerium und im Außenministerium sowie mit Migrationsexperten der italienischen Kirchen aller Konfessionen und nichtstaatlicher Organisationen.

 

 

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ekir.de / igl, and, neu / 09.06.2015



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