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Vertreter der Reformierten Kirche in Ungarn vor der rheinischen Landessynode

Thema Flüchtlinge: Den biblischen Horizont zu Wort kommen lassen

Pressemitteilung Nr. 7/2016 

Bad Neuenahr. Die Rolle des Glaubens als Leitlinie menschlichen Handelns hat Balázs Ódor, Leiter der Ökumeneabteilung der Reformierten Kirche in Ungarn, vor der Landessynode der evangelischen Kirche im Rheinland thematisiert. In seinen Grußwort an die Synodalen am Sonntagabend in Bad Neuenahr lobte Ódor die rheinische Kirche dafür, dass sie als wichtige Vertreterin der evangelischen Stimme in Europa auf ihrer Tagung der Frage nachgehe: „Wie prägt der Glaube heute unsere Existenz?“

Er komme aus einem Land, in dem man glaube durch Festungen, Zäune und Abschottung eine Zukunft sichern zu können, sagte Ódor. Flüchtlingspolitik werde dort nur noch „sicherheitslogisch“ bedacht und die innereuropäische Solidarität gekündigt. Vor diesem Hintergrund warb er dafür, „den biblischen Horizont zu Wort kommen und zur Tat werden zu lassen.“

Er erinnerte daran, dass das biblische Gebot der Solidarität „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ voraussetzungslos gelte. „In diesen Tagen, besonders in Deutschland, einem Land, welches die Last und Verantwortung für den Flüchtlingsstrom stellvertretend in Europa trägt und bestürzende Ereignisse erleiden muss, soll dieses Motto als Erinnerung an Gottes Zusage gelesen werden“, sagte der ungarische Theologe.


Hintergrund:
Pfarrer Balázs Ódor leitet seit 2009 die Ökumeneabteilung des Landeskirchenamts der Reformierten Kirche in Ungarn (RKU). Seit 2011 ist er Vize-Präsident des Europäischen Gebietes der Weltgemeinschaft der Reformierten Kirchen. Die Reformierte Kirche in Ungarn hat 1,6 Millionen Gemeindeglieder in vier Kirchendistrikten mit
27 Senioraten. Zu ihr zählen 1100 Kirchengemeinden mit 1152 Pfarrerinnen und Pfarrern.

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 10.01.2016



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