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Flughafenseelsorge Mit Pastoralreferent Johannes Westerdick und Diplom-Sozialpädagogin Ute Clevers ist die Flughafenseelsorge in Düsseldorf ab sofort ökumenisch besetzt.

Seelsorge

Neustart für die Flughafenseelsorge

Die Flughafenseelsorge am Düsseldorfer Airport wird ab sofort von der evangelischen und katholischen Kirche in Düsseldorf gemeinsam angeboten. Nach einer Unterbrechung von fünf Monaten stehen nun Diplom-Sozialpädagogin Ute Clevers und Pastoralreferent Johannes Westerdick den Menschen am Flughafen bei Bedarf zur Seite. 

Sie sind aufmerksame Begleiter im Terminal des Düsseldorfer Flughafens: Die neuen Flughafenseelsorger Ute Clevers und Johannes Westerdick stärken rund 90.000 Passagieren und 19.500 Airport-Mitarbeitenden ab sofort den Rücken und haben ein offenes Ohr für alle Anliegen.  

Ute Clevers ist evangelische Flughafenseelsorgerin in Vollzeit und wird vom katholischen Pastoralreferenten Johannes Westerdick zunächst in Teilzeit bei ihren Aufgaben unterstützt. Clevers ist Diplom-Sozialpädagogin mit Zusatzausbildungen in Kirche und Diakonie, Konfliktberatung, Sozialmanagement und Ehrenamtskoordination. Pastoralreferent Johannes Westerdick verfügt über Zusatzausbildungen als Supervisor sowie als Gesprächs- und Körpertherapeut. Unterstützt werden die beiden von einem Stab von zunächst etwa 15 ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Gute Erfahungen in der ökumenischen Zusammenarbeit 

Bislang hatte die evangelische Kirche die seit 2001 Jahren bestehende Seelsorge am Flughafen Düsseldorf übernommen. Aufgrund finanzieller Engpässe wurde der Service jedoch im Mai eingestellt. Nun wird sie erstmalig ökumenisch von der Evangelischen und der Katholischen Kirche in Düsseldorf angeboten.

Henrike Tetz, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass nun auch die Flughafenseelsorge ökumenisch getragen ist. Denn wir haben in Düsseldorf seit langem sehr gute Erfahrung in der ökumenischen Zusammenarbeit gemacht – gerade bei seelsorglichen Angeboten. Es ist gut, dass die Flughafenseelsorge in neuer Konstellation nun zu Beginn der Herbstferien für die vielen Reisenden und Besucher des Flughafens als Ansprechpartner zur Verfügung steht.“

Viele Aufgaben: Hilfe in Krisen, Reisesegen, Unterstützung bei Flugangst

Neben den Kirchen beteiligt sich der Düsseldorfer Airport an der Finanzierung. „Es ist uns wichtig, dass sich unsere Passagiere, Besucher und Mitarbeiter seelsorgerisch betreuen lassen können. Darüber hinaus erfüllen die Seelsorger eine wichtige Funktion im Rahmen unseres Notfallmanagements“, sagt Flughafengeschäftsführer Michael Hanné. 

Die Aufgaben von Flughafenseelsorgerinnen und-seelsorgern sind vielfältig. Ihre Gemeinde ist der Flughafen. Und diese Gemeinde findet bei den Seelsorgenden einen Notanlaufpunkt, Orientierung in seelischen Krisen oder auch einfach nur praktische Unterstützung, zum Beispiel bei Flugangst. Auch der Reisesegen für Gruppen oder Gottesdienste gehören zur Tätigkeit dazu.  

Das Büro der Flughafenseelsorge in Terminal B auf Ebene 3 in Raum 3.313 ist täglich besetzt. Die Seelsorge ist unter der Telefonnummer 0211 421-21772 erreichbar. Darüber hinaus ist das Team regelmäßig im gesamten Terminal im Einsatz.   

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ekir.de / eps, dus, red, Foto: Sergej Lepke / 07.10.2016



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