Beim 'Oasentag' der rheinischen Frauenhilfe. Beim "Oasentag" der rheinischen Frauenhilfe.

Frauenhilfe

"Alles wirkliche Leben ist Begegnung"

Ein fröhliches Fest des Glaubens und der Begegnung fand am Samstag im Haus der Frauenhilfe in Bad Godesberg statt. Mehr als 250 Frauen kamen zu dem „Oasentag“ nach Bonn, um miteinander zu singen, zu beten und die Gemeinschaft zu feiern.

In allen neun „Oasen“, den Workshops, stand das Thema „Glaube“ im Mittelpunkt. „Mit Herzen, Mund und Händen“ wurde fröhlich gesungen, und es wurden Tanzbewegungen zum Miriamlied gestaltet. Außerdem gab es die Möglichkeit, im Bibliolog einen Bibeltext zu erleben oder die „Perlen des Glaubens“ kennenzulernen.

Wieder anderen boten die Chance, in einem Pilgerweg (W)orte der Ruhe und Kraft zu finden oder an verschiedenen Stationen innezuhalten, um den eigenen Glaubens- und Lebensweg zu erkunden. Mit Acrylfarben malten Frauen ihre persönliche „Landkarte des Glaubens“. Andere spürten in der Stille der Kraft des eigenen Herzens nach oder lernten, Körper und Seele durch Atem und Achtsamkeit in Einklang zu bringen.

Dankeschön für die Frauenhilfeleiterinnen

Der „Oasentag“ war auch ein Dankeschön an alle Frauenhilfeleiterinnen, die mit großartigem Engagement die Arbeit der Frauenhilfe tragen. Für alle Teilnehmerinnen war dieser Tag eine Kraftquelle und eine neue Motivation für unsere Gemeinschaft.

Dagmar Müller, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, betonte in ihrer Predigt beim Abschlussgottesdienst: „Die Wüsten in unserem Leben haben verschiedenes Aussehen: Es gibt die Wüste des Alltags mit vielen Terminen und Besorgungen, oder auch die Wüste der Lieblosigkeit, in der wir aneinander vorbeigehen und uns nicht mehr wirklich sehen. Andere geraten in die Wüste der Krankheit und Trauer."

Anregungen für Oasen im Leben

Dagegen hielt sie: "Aber es gibt die Oasen!" Es gebe die Wasserströme, die Leben schaffen in der Wüste. Müller: "Heute haben wir Anregungen bekommen, wie die Oasen im Leben aussehen können und ich wünsche uns allen, dass wir davon etwas mitnehmen können." Die Oasen, die Gott den Menschen bereitet hat, seien vielfältig.

"Sie heißen Gemeinschaft, Begegnung, Mitgefühl, Liebe, Gebet, Heilung, Musik, Kreativität, Lachen." In diesen  Oasen, wo das Wort Mangel ein Fremdwort ist, gebe es die Fülle. "Die Quelle all dieser Oasen ist Gottes Liebe zu uns. Und es ist an uns, sie aufzusuchen.“

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 24. Juni 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 24. Juni 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / 24.06.2013



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung