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Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Elisa Biscotti Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Elisa Biscotti

Frauenkirchentag in Bad Kreuznach

Zum Auftakt predigt Malu Dreyer

Die Chance, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer als Predigerin zu erleben, eröffnet sich am Samstag, 17. September, 10 Uhr, in der evangelischen Pauluskirche in Bad Kreuznach. Der Gottesdienst ist der Auftakt des Frauenkirchentags unter dem biblischen Leitwort „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“.

Einladung zum Frauentag 2016 in Bad Kreuznach: Rosemarie Graf. Foto: Marion Unger Einladung zum Frauentag 2016 in Bad Kreuznach: Rosemarie Graf. Foto: Marion Unger

Marcus Harke, Superintendent des Kirchenkreises An Nahe und Glan, sagt über den Frauenkirchentag: „Das wird sicherlich ein hoch interessanter Tag und spannend zu hören, was die Ministerpräsidentin zum Thema Fremdsein zu sagen hat.“ Für ihn steht das Empfinden, sich fremd zu fühlen, nicht allein im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema. Selbst Hiergeborene könnten sich auch im Dorf fremd fühlen, "oder man erlebt Entfremdung in der Familie“.

Nach den Worten Harkes sind es gerade die Frauen, die versöhnend zwischen Einheimischen und Zugewanderten oder zwischen den Generationen wirken. „Sie sind engagierte Stifterinnen von Gemeinschaft und sorgen als ehrenamtlich Mitarbeitende dafür, dass auch Fremde in unseren Dörfern Heimat finden“, betont der Superintendent. Daher sei der Frauenkirchentag für sie als Tag der Freude und Entspannung geplant worden.

Fremdsein überwinden, neue Aufgaben erschließen

„Es ist toll, dass wir die Ministerpräsidentin dafür gewinnen konnten, im Gottesdienst zu unserem Frauenkirchentag die Predigt zu halten“, erklärt Rosemarie Graf, Vorsitzende des Kreisverbands Bad Kreuznach der Evangelischen Frauenhilfe. Als Zielgruppe bezeichnet sie Frauen der mittleren Generation, die nach der Familienphase neue Herausforderungen in Beruf oder Ehrenamt suchen. „Gerade sie möchten ein Gefühl des Fremdseins überwinden, indem sie sich neuen Aufgaben zuwenden.“

Veranstalterin des Frauenkirchentags, zu dem Frauen aller Konfessionen eingeladen sind, ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland. Das Tagesprogramm bietet Tanz, Musik, Trommeln, Singen und Lach-Yoga. Die Frauen können Hoffnungsgeschichten hören und Flüchtlingen begegnen. Bildbetrachtungen und ein Meditationslabyrinth ergänzen das Programm. Den Abschluss bildet um 16 Uhr ein Konzert mit Menna Mulugeta, einer in Wiesbaden geborenen Sängerin, deren Eltern aus Äthiopien nach Deutschland kamen. Sie lebt mit ihrer Familie in Weiler bei Bingen.

Informationen und Anmeldung zum Frauenkirchentag (der Gottesdienst ist natürlich öffentlich): E-Mail: Frauenkirchentag-Sued@frauenhilfe-rheinland.de und bei Rosemarie Graf, Telefon: 06724 / 95152, E-Mail: rosemarie_graf@gmx.de

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ekir.de / mu / 13.09.2016



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