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Qualifiziert für Friedensbildung an Schulen: der erste Fortbildungskurs bei der Zertifizierung, u.a. links mit Landeskirchenrätin Christine Busch. Qualifiziert für Friedensbildung an Schulen: der erste Fortbildungskurs bei der Zertifizierung, u.a. links mit Landeskirchenrätin Christine Busch.

Friedensbildung

Sie multiplizieren die Idee des gerechten Friedens

Eine gute Sache zieht Kreise: Der erste Qualifizierungskurs zur Referentin bzw. zum Referenten für Friedensbildung an Schulen ist abgeschlossen. Die Anmeldung zum zweiten Qualifizierungskurs ist möglich. 

Und so stehen den Schulen in Nordrhein-Westfalen ab sofort zum neuen Schuljahr Friedensfachleute zur Verfügung. Aus der Evangelischen Kirche im Rheinland sind dies acht Frauen und Männer, u.a. drei Lehrerinnen und drei Pfarrer. So wie nach dem Ende der Wehrpflicht die Bundeswehr an Schulen Werbung macht, so gehen nun die neuen Friedensfachleute ebenfalls an Schulen.

Aktiver Einsatz für Frieden, auf der Grundlage des Leitbilds des „gerechten Friedens“ sind die Themen, die die Referentinnen und Referenten einbringen. Sie wirken bei Unterrichtseinheiten mit, insbesondere im Religions- und Politikunterricht, gestalten Schulprojekte. Die Referentinnen und Referenten stellen sich im Internet mit ihren Profilen und Kontaktdaten vor.

Zweiter Kurs beginnt im September

Die neue Fortbildung, gemeinsam vom Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Pädagogischen Institut (PI) der Evangelischen Kirche von Westfalen verantwortet, beginnt am 6. September. Sie umfasst sechs Module. Die Termine gehen bis in den Mai 2015, finden alle im Haus der Begegnung in Bonn statt. Die Teilnahme kostet inklusive Unterkunft und Verpflegung 200 Euro. Freistellungen für die Fortbildungen sind nach den allgemeinen Regeln für Fortbildungen möglich.

Insgesamt erhielten nach Abschluss des ersten Kurses 23 Fachleute ihr Zertifikat. Landeskirchenrätin Christine Busch für die rheinische Kirche überreichte die Zertifikate zusammen mit der westfälischen Friedensbeauftragten. Landeskirchenrätin Busch wirbt für Anmeldungen zum neuen Kurs: „Uns als evangelischer Kirche liegt am Herzen, dass junge Menschen das Leitbild des gerechten Friedens und Möglichkeiten zu einem Engagement für Frieden kennenlernen.“

Sechs Module

In den sechs Modulen befassen sich die angehenden Referentinnen und Referenten für Friedensbildung u.a. mit ihrer eigenen Position und Rolle in der Friedensfrage. Weitere Themen sind Sicherheitskonzepte der deutschen Politik, friedensethische Positionen der evangelischen Kirche, der Diskurs über Gewalt und Gewaltprävention, Chancen der freiwilligen Friedensdienste und die Arbeit von Friedensfachkräften in internationalen Konflikten.

Des Weiteren geht es um die Verortung der Friedensbildung in den Lehrplänen der Schulen, die Entwicklung von Unterrichtsentwürfen und Schulprojekten sowie die Multiplikatorenschulung im Planspiel „CivilPowker“. Alle Teilnehmenden erstellen einen eigenen Unterrichts- bzw. Projektentwurf.

Anmeldungen zum Qualifizierungskurs 2014/2015 bei Daniela Gobs, PI Villigst, daniela.gobs@pi-villigst.de, Telefon 02304 / 755 – 268.

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ekir.de / neu / 17.07.2014



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