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Friedensdekade 2014 Falken in Angriffsposition und eine weiße Taube: das Plakat 2014 der Friedensdekade.

Ökumenische Friedensdekade

Die Falken und die Friedenstaube

Eine Gruppe von Falken in Angriffsformation und eine weiße Taube, die sich dem Angriff entgegenstellt – das ist das Jahresmotiv 2014 der Ökumenischen Friedensdekade. Aus knapp 40 Einsendungen wählte eine Jury den Entwurf einer Agentur aus Wuppertal aus.

Das Jahresmotiv zum Motto „Befreit zum Widerstehen“ wird laut Trägerkreis der Friedensdekade auf allen Materialien und als zentrales Plakatmotiv eingesetzt. Zwei weitere Entwürfe werden zusätzlich als Postkarten produziert. Erstmals stammen alle drei in der öffentlichen Ausschreibung prämierten Entwürfe zur Friedensdekade von einem Bewerber. Die Werbeagentur „unikat“ aus Wuppertal belegte in der anonymen Auswahl die ersten drei Plätze.

Die Jury sah im ausgewählten Motiv eine gestalterische Umsetzung des diesjährigen Jahresmottos, „mit der traditionelle Themen der Friedensdekade wie Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung in eindrucksvoller Weise in Verbindung gebracht werden können“. Das ausgewählte Motiv macht auf die Veranstaltungen der Friedensdekade in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag am 19. November aufmerksam.

Friedenstage seit Anfang der 80er Jahre

Der zweite Platz wurde einem Entwurf zugesprochen, der eine Friedenstaube auf dem Hintergrund des Stoffes einer militärischen Uniform zeigt, dessen Grundmuster aus Friedenstauben in Tarnfarben gestaltet ist. Mit dem dritten Platz zeichnete die Jury eine Strichgrafik aus, die eine Friedenstaube darstellt, die auf einem von Ausbruchsspuren gekennzeichneten Käfig sitzt, aus dem sie zuvor entfliehen konnte.

Seit Anfang der 80er Jahre findet die Ökumenische Friedensdekade regelmäßig im November während der Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Sie bietet Kirchengemeinden, Schulklassen, Jugendgruppen und Friedensinitiativen Gelegenheit, aktuelle Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung zu bedenken und zur Diskussion zu stellen. Zum Trägerkreis gehören die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).

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ekir.de / rtm / 10.02.2014



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