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Bischof Dr. Munib A. Younan bei seinem Besuch in Kaiserswerth, 2013. Bischof Dr. Munib A. Younan bei seinem Besuch in Kaiserswerth, 2013.

Gaza-Krieg

Die Gewalt sofort beenden

"In der Not rufe ich dich an" - dieser Hilferuf an Gott aus den Psalmen steht am Anfang der Erklärung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) zum Gaza-Krieg.

"Die Feindseligkeiten sofort einstellen", heißt es im Titel der Erklärung, die Bischof Dr. Munib Younan, der auch ein enger Gesprächspartner der Evangelischen Kirche im Rheinland ist, unterzeichnet hat. Der Bischof betont, dass seine Kirche die Verschleppung und Ermordung der drei israelischen Teenager ebenso verurteilt wie die Entführung und Ermordung auch des palästinensischen Jugendlichen. Auch den Raketenbeschuss durch die Hamas sowie die Bombardierungen durch Israel verurteilt Bischof Younan in schärfster Form.

Weiter heißt es in der Erklärung: "Die ELCJHL glaubt, dass die Sackgasse in den politischen Verhandlungen zwischen Israel und Palästina nicht militärisch gelöst werden kann. Die aktuellen Feindseligkeiten dienen nicht dem langfristigen Interesse beider Parteien." Dagegen hofft Younan auf "Friede - basiert auf Gerechtigkeit - und Versöhnung - basiert auf Vergebung".

Entsetzt über die immer weitere Eskalation in Nahost, nimmt die rheinische Ökumene-Chefin Barbara Rudolph die Hilferufe der Partnerkirche sowie vieler weiterer Betroffener in Palästina und Israel mit großer Sorge auf. Die Oberkirchenrätin erklärt: "Gemeinsam mit unseren christlichen und jüdischen Gesprächspartnern in Israel und Palästina beten wir für ein schnelles Ende der Gewalt. Wir rufen nach einem baldigen Waffenstillstand und nach einem gerechten Frieden. Das Leid der Opfer ist unermesslich!"

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ekir.de / neu, Foto Anna Siggelkow / 23.07.2014



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