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Oberkirchenrätin Barbara Rudolph Oberkirchenrätin Barbara Rudolph

Ruanda

Unterstützung für Partnerkirchen

Die rheinische Oberkirchenrätin Barbara Rudolph ruft zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda vor 20 Jahren auf. „Eine kurze Zeit des Innehaltens verbindet uns mit den Christinnen und Christen in Ruanda“, sagt sie.

Am 7. April 1994 begann der Bürgerkrieg in Ruanda, in dessen Folge fast eine Million Menschen ermordet wurden. Opfer waren vor allem Mitglieder der Bevölkerungsgruppe der Tutsi. Dem Ausbruch der Gewalt ging eine lange Konfliktgeschichte voraus. Die internationale Gemeinschaft hat das Blutvergießen nicht verhindern können. In Folge des Völkermordes und der Flucht wurden auch die Nachbarländer in den Konflikt hineingezogen, insbesondere der östliche Kongo.

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) hat drei Partnerkirchen in dieser Region, alle Mitglieder der Vereinten Evangelischen Mission (VEM): die Anglikanische Kirche in Ruanda (EAR), die Presbyterianische Kirche in Ruanda (EPR) und in der Demokratischen Republik Kongo die Baptistische Kirche im Zentrum Afrikas (CBCA).

„Die drei Kirchen nehmen die Herausforderungen an, die aus dem Völkermord erwachsen sind und schaffen Orte des Gedenkens und der Trauer genauso wie Gottesdienste der Versöhnung, Haus- und Bibelkreise, die neues Vertrauen in die Nachbarschaften wachsen lassen, Unterstützung von Witwen durch Mikrokredite und Ausbildung von Waisen“, erklärt Barbara Rudolph und fordert rheinische Kirchengemeinden auf, in ihren Gottesdiensten am 6. oder 13. April die Partnerkirchen mit Gebeten und einer Kollekte zu unterstützen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 3. April 2014. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 3. April 2014. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / cs / 04.04.2014



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