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Geistliches Wort auf WDR 5: Oberkirchenrat Eberl über Versöhnung

70 Jahre nach Stalingrad: „Erinnerung atmet flach, Gedächtnis atmet tief“

Pressemitteilung Nr. 36/2013

Vor ziemlich genau 70 Jahren tobte die mörderische Schlacht um Stalingrad. In ihr spiegeln sich Brutalität und Sinnlosigkeit von Krieg. Rund 700.000 Menschen kamen damals ums Leben. In seinem Geistlichen Wort auf WDR 5 erinnert Oberkirchenrat Klaus Eberl am Sonntag an den Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion 1941, den Vernichtungskrieg gegen das russische Volk, die Toten im Kessel von Stalingrad und an einen ehemaligen deutschen Soldaten, der Jahrzehnte nach dem Krieg die Gegner von einst um Vergebung bat.

Was 1991 mit dem spontanen Auftritt in einem Gottesdienst in Wassenberg begann, ist zu einem großen und dauerhaften Versöhnungsprojekt aus der rheinischen Kirche in der russischen Stadt Pskow geworden: Die Gemeinde Wassenberg entschloss sich, dort ein Heilpädagogisches Zentrum aufzubauen. Heute werden etwa fünfzig Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen im Heilpädagogischen Zentrum Pskow gefördert und betreut. Die „Initiative Pskow“ hat zudem eine Werkstatt für Behinderte aufgebaut und Wohngruppen in der Stadt geschaffen.

Dies alles, so Oberkirchenrat Eberl, Leiter der Abteilung Bildung im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland, zeige, dass der ehemalige rheinische Präses Peter Beier zu Recht geschrieben habe: „Erinnerung atmet flach, Gedächtnis atmet tief.“

Das Geistliche Wort wird am Sonntag, 20. Januar 2013, um 8.40 Uhr auf WDR 5 ausgestrahlt. Mehr Informationen über die „Initiative Pskow“ gibt es im Internet unter: www.initiativepskow.de  

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 18. Januar 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 18. Januar 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 18.01.2013



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