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Die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft arbeiten im Internationalen Kirchenkonvent zusammen. Die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft arbeiten im Internationalen Kirchenkonvent zusammen.Bild-Download

Ökumene

Gemeinden anderer Sprache und Herkunft

Die weltweite Ökumene geschieht nicht nur auf Konferenzen in der großen weiten Welt. Internationale ökumenische Gemeinschaft gibt es auch mitten im Rheinland, vor der Haustür. Das zeigen besonders die „Gemeinden anderer Sprache und Herkunft“. 

Mehr als die Hälfte der Menschen, die aus aller Welt nach Deutschland kommen und hier sesshaft werden, sind Christinnen und Christen. Sie haben den Wunsch, regelmäßig Gottesdienst in ihrer Sprache zu feiern. Sie wünschen sich, Gemeinde zu erfahren in einer kulturellen Ausprägung, die ihnen vertraut ist. Sie suchen Heimat, hier, in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland.

„Wir können voneinander lernen. Ihre Anwesenheit verändert unsere Kirche und vergegenwärtigt uns, dass unsere Kirche nur ein sehr kleiner Teil der einen, weltweiten Kirche Jesu Christi ist“, erklärt der Landespfarrer für die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft, Markus Schaefer.

Bleibende Unterschiede, friedliches Miteinander

Unter Christenmenschen sollte es keine Fremden geben. Im Neuen Testament wird immer wieder betont, dass die bleibenden Unterschiede von Kulturen, Sprachen und Nationen in ihren Reihen keine Rolle spielen sollen. Deshalb spricht man nicht mehr von "fremden" oder "fremdsprachigen" Gemeinden. In einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft geben Gemeinden anderer Sprache und Herkunft und die evangelische Kirche ein Beispiel für ein friedliches, kreatives und gemeinwesenorientiertes Miteinander.

Im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gibt es rund 270 Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. 140 haben sich im "Internationalen Kirchenkonvent (Rheinland Westfalen)" zusammengeschlossen, um miteinander und mit der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zusammenzuarbeiten.

Weites Spektrum

Die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft decken ein weites Spektrum von Kirchen ab, die aus der Reformation hervorgegangen sind. Viele von ihnen kommen zu ihren Gottesdiensten in Gemeinderäumen zusammen, viele suchen noch Orte und Partner in rheinischen Gemeinden.

Das Landespfarramt für die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft vermittelt, berät und betreut gastgebende und anderssprachige Gemeinden, koordiniert die Arbeit des Internationalen Kirchenkonvents und organisiert gemeinsame Fortbildungen.

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ekir.de / schae, neu / 23.09.2013



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