Wenn ein Geschenk überglücklich macht
Weihnachtsgeschenk
Präses Nikolaus Schneider
Vizepräses Petra Bosse-Huber
Vizepräses Petra Bosse-Huber: „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk, an das ich mich erinnere: Ich war sechs, da hat mir meine Tante Ruth von einer Türkei-Reise Pantöffelchen mitgebracht, wunderbare orientalische bunte spitze Pantöffelchen, mit Goldfaden gestickt, und mit Perlchen, der Inbegriff des Schuhwerks einer orientalischen Prinzessin. Das war damals etwas ganz Seltenes. Kein Mensch fuhr damals in die Türkei. Ich war unendlich glücklich. Es war, als hätte ich selbst auf einem fliegenden Teppich Platz genommen mit diesen wunderbaren Schühchen an den Füßen.“
Leitender Jurist der rheinischen Kirche: Vizepräsident Christian Drägert.
Vizepräsident Christian Drägert: "Mein schönstes Weihnachtsgeschenk? Das sieht man aus den unterschiedlichsten Lebensperspektiven unterschiedlich. Ein Geschenk, welches mir nicht nur in Erinnerung geblieben ist, ist meine erste elektrische Eisenbahn. Ich bekam sie, als ich 12 oder 13 Jahre alt war. Vorher hatte ich eine aufziehbare Blecheisenbahn. Die erste Lok besitze ich noch heute. Sie ist nach wie vor fahrtüchtig."
Oberkirchenrätin Barbara Rudolph
Oberkirchenrätin Barbara Rudolph: „In meiner vielköpfigen Familie hatten die Weihnachtsgeschenke in der Regel einen hohen Nützlichkeitswert oder erfüllten lang gehegte Wünsche. Zu einem Weihnachtsfest, ich war neun, erhielt ich allerdings ein Geschenk, das weder nützlich noch erwartet war. Völlig überraschend lag das Buch ,Reineke Fuchs’ auf dem Weihnachtstisch, von dem ich noch nie etwas in meinem Leben gehört hatte. Meine Eltern erzählten mir, dass es vom berühmtesten deutschen Dichter, Johann Wolfgang Goethe, geschrieben worden war, von dem ich auch noch nichts gehört hatte. Ich liebte Tiergeschichten, ich war so überrascht - und so stolz, ein berühmtes Buch von einem berühmten Autoren geschenkt bekommen zu haben, dass ich glaubte zu träumen. Und darum habe ich mich noch am Heiligen Abend hingesetzt und das ganze Buch gelesen und mir gedacht: Wenn es ein Traum ist, macht es nichts. Sollte ich aufwachen, habe ich das Buch schon gelesen und kann mich an meinen Traum erinnern.“
ekir.de / neu / 11.12.2011
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