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Fotoporträts entstanden, die nun in Bonn gezeigt werden. Fotoporträts entstanden, die nun in Bonn gezeigt werden.

Gemeinsame Ausstellung in Bonn

Einander als individuelle Persönlichkeiten wahr- und aufnehmen

"Gesicht zeigen! Fotodialoge nach der Flucht" heißt das künstlerisch-praktische Werkstattprojekt von Studierenden der Sozialen Arbeit und der Elementarpädagogik an der Evangelischen Hochschule Bochum, derzeit im Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) und im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) in Bonn zu sehen.

Dabei meint "Gesicht zeigen!"  einen wechselseitigen Prozess. Flüchtlinge und Einheimische nehmen ihr jeweiliges Gegenüber individuell wahr. Der oder die eine ist nicht "der" Flüchtling, die Nigerianerin, der Syrer, die Afghanin, der Iraker oder die Kurdin. Sondern Bright, Ihab, Muhammed, Said, Resha. Und die oder der andere ist nicht das Musterexemplar der Deutschen, die Vertreterin der westlichen Wertegemeinschaft. Sondern ebnfalls eine individuelle Persönlichkeit.

Und so trafen sich für das Projekt die Studierenden mit Menschen mit Fluchtgeschichte, die in Deutschland wohnen. Sie verbrachten einen Tag miteinander, lernten sich kennen. In Zweierteams entstanden dann Fotoporträts. Jedes Team füllte zehn Bilderrahmen.

Parallel zu "Gesicht zeigen!" ist Malerei von Thana Habasch unter dem Titel "Ich bin eine Kurdin aus Aleppo" zu sehen.

Die Ausstellung ist bis 1. März 2017 zu sehen. PTI und CJD, Mandelbaumweg 2, 53177 Bonn, Öffnungszeiten montags bis donnerstags 9 bis 16.30 Uhr, freitags bis 13.30 Uhr

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ekir.de / pti, neu / 15.11.2016



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