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Vizepräses Bosse-Huber würdigt Projekt für Migrantinnen in Düren

Netzwerk „Goldrute“: Elf Helferinnen für Opfer von häuslicher Gewalt

Pressemitteilung Nr. 146/2012

Die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, hat die Arbeit des Migrantinnen-Netzwerks „Goldrute“ in Düren gewürdigt. „Ich bin sehr beeindruckt davon, dass das Netzwerk Frauen gefunden hat, die bereit gewesen sind, sich über eine so lange Zeit ausbilden und professionell begleiten zu lassen, um sich gegen häusliche Gewalt einzusetzen. Sie bauen damit Brücken zwischen Frauen und Familien verschiedener Kulturen und Religionen“, sagte die Vizepräses am Nachmittag bei der Übergabe der Zertifikate in Düren (vgl. Sperrfrist!). Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden elf Frauen aus zehn Herkunftsländern geschult, um Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, zu helfen.

„Sie werden damit zu Vorbildern für die Frauen und Familien, die sie begleiten, aber auch für die Menschen, mit denen sie in Netzwerken zusammen arbeiten, hier in der Kirchengemeinde, beim Runden Tisch gegen Gewalt, im Verein Frauen helfen Frauen und darüber hinaus“, so Petra Bosse-Huber. Ihr Dank gelte auch der Evangelischen Gemeinde zu Düren, die das Projekt, das nach einer Heilpflanze benannt ist, mit initiiert und gefördert hat. Dieses Projekt zeige, dass die evangelische Kirche den Auftrag Jesu Christi als Dienst in der Welt und an den Menschen begreift: „Es ist die Liebe, die in diesem Projekt zum Ausdruck kommt. Eine Liebe, die Menschen als Geschwister wahrnimmt, egal woher sie kommen oder welcher Religion sie angehören. In ihm zeigt die Gemeinde zu Düren ihren Eifer und ihre Begeisterung im Dienst für Gott und die Menschen. Das Projekt zeigt, wie christliche Gastfreundschaft aussehen kann: Frauen aus zehn verschiedenen Ländern finden hier einen sicheren Ort, um zu lernen und miteinander zu wachsen. Sie finden eine Heimat und eine neue Gemeinschaft.“

Die evangelische Kirche setze sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass Gewalt gegen Kinder und Frauen nicht zur Tagesordnung gehören dürfe und nicht länger als Kavaliersdelikt behandelt werde: „Jegliche Form von Gewalt, aber besonders die gegen Kinder und Frauen, ist gegen Gottes Gebot. Sie zerstört Familien, verletzt Menschen an Körper und Seele und widerspricht dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Als evangelische Kirche engagieren wir uns für eine von Gleichberechtigung und Respekt getragene Gemeinschaft von Frauen und Männern.“

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 22. November 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 22. November 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Düren / EKiR-Pressestelle / 22.11.2012



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