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Pfarrer Klaus Riesenbeck, Sprecher des Vorstands der Kaiserswerther Diakonie, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Dr. Norbert Friedrich, Vorstand der Fliedner-Kulturstiftung Kaiserswerth (1. Reihe von links) mit Dr. med. Holger Stiller, Vorstand d Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (vorn Mitte) mit Spitzen der Kaiserswerther Diakonie (v.l.) Pfarrer Klaus Riesenbeck, Dr. med. Holger Stiller, Prof. Dr. Jürgen Wettke und Dr. Norbert Friedrich.

180 Jahre Kaiserswerther Diakonie

Bundesgesundheitsminister: „Palliativ- und Hospizangebote müssen ausgebaut werden“

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat sich in der Kaiserswerther Diakonie für die Entscheidung des Deutschen Bundestags im Herbst 2015 ausgesprochen, aktive Sterbehilfe weiterhin unter Strafe zu stellen.

Anlässlich des 180-jährigen Bestehens der Kaiserswerther Diakonie war der Minister zum Thema „Wenn das Leben nur noch Last ist – Sterbehilfe als theologische und ethische Herausforderung“ prominenter Gast in der Mutterhauskirche der Kaiserswerther Diakonie. „Die Würde von Sterbenden schützen wir am besten, indem wir ihnen menschliche Zuwendung geben, sie medizinisch und pflegerisch, aber auch psychologisch und seelsorgerisch gut betreuen. Deshalb haben wir gesetzlich festgeschrieben, dass die Versorgung mit Palliativ- und Hospizangeboten überall in Deutschland ausgebaut werden muss“, so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Weiter erklärte das ehemalige EKD-Ratsmitglied: „Kein Hilfsbedürftiger darf jemals unter Druck geraten, er müsse vorzeitig aus dem Leben gehen, weil er das Gefühl hat, er falle anderen zur Last. Ich bin deshalb froh, dass sich die große Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag klar dafür ausgesprochen hat, dass die Suizidbeihilfe nicht zu einer Behandlungsvariante in Deutschland werden darf.“ Der Vortrag fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Diakonie im Dialog“ statt, den die Fliedner-Kulturstiftung und die Seelsorge im Florence-Nightingale-Krankenhaus gemeinsam organisieren.

Weitere Veranstaltungen anlässlich des 180-jährigen Bestehens der Kaiserswerther Diakonie sind auf der Internet-Seite der Kaiserswerther Diakonie unter dem Stichwort „180 Jahre Kaiserswerther Diakonie“ zu finden. Die nächste ist die historische Führung der Fliedner-Kulturstiftung über das Gelände der Kaiserswerther Diakonie mit Besichtigung des Pflegemuseums am Samstag, 30. Januar, 14 Uhr.

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ekir.de / KWD, Foto: Frank Elschner / 20.01.2016



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