Pressearchiv
  • Pressearchiv 2017
    mehr
  • Pressearchiv 2016
    mehr
  • Pressearchiv 2015
    mehr
  • Pressearchiv 2014
    mehr
  • Pressearchiv 2013
    mehr
  • Pressearchiv 2012
    mehr
  • Pressearchiv 2011
    mehr
  • Pressearchiv 2010
    mehr
  • Pressearchiv 2009
    mehr
  • Pressearchiv 2008
    mehr
  • Pressearchiv 2007
    mehr
  • Pressearchiv 2006
    mehr
  • Pressearchiv 2005
    mehr
  • Pressearchiv 2004
    mehr
  • Pressearchiv 2003
    mehr
  • Pressearchiv 2002
    mehr
  • Pressearchiv 2001
    mehr
  • Pressearchiv 2000
    mehr

Pressekontakt

Pressestelle
Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 - 4562-373
Fax: 0211 - 4562-490
Mail pressestelle@ekir.de

> weitere Informationen

Ende des Saar-Bergbaus / Nikolaus Schneider zu Gast in Ensdorf

Präses bei Bergleuten im Saarland: „Gottes Grubenlampe verlöscht nie!“

Pressemitteilung Nr. 90/2012
Achtung, Sperrfrist: Montag, 18. Juni 2012, 12 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

Präses Nikolaus Schneider hat den Bergleuten und ihren Familien, die vom Ende des Steinkohlebergbaus im Saarland betroffen sind, Mut gemacht, die Veränderungen anzunehmen und neue Wege zu gehen. „Unter Tage ist die Grubenlampe das Licht auf dem Weg der Bergleute“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am Mittag (vgl. Sperrfrist!) bei der Konferenz der Vertrauensleute der Bergbauregion Saar im Bergwerk in Ensdorf. Dort verlöschten zwar Ende des Monats nach 250-jähriger Bergbaugeschichte die Grubenlampen nach der letzten Schicht der Kumpel, aber: „Gottes Grubenlampe für unser Leben verlöscht nie!“ unterstrich Nikolaus Schneider.

„Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden, dass Sie in allen Veränderungen, Unwägbarkeiten und Ängsten Ihr Vertrauen darauf setzen können, dass Gott mit Ihnen genauso auf dem Weg in neues Land ist wie er es mit Abraham war“, sagte Präses Schneider und verwies auf die biblische Gestalt des Abraham, der auf Gottes Geheiß seine Heimat verließ und sich auf dem Weg in unbekanntes Land machte.

Er wisse nicht zuletzt der Zeit, als das Hüttenwerk in Duisburg-Rheinhausen geschlossen wurde und er dort Pfarrer war, wie schwer vielen Betroffenen der Neuanfang gefallen sei: „Nicht wenigen ist es am Ende auch nicht gelungen“, so der oberste Repräsentant der Rheinischen Kirche, die auch weite Teile des Saarlands umfasst. „Sich bei aller Trauer über die Schließung der Grube und bei allem Frust über die politischen Weichenstellungen in Sachen Steinkohle auf einen Neuanfang einzulassen, das ist auch ein seelischer Knochenjob – möglicherweise ähnlich hart wie die körperliche Arbeit unter Tage.“

Der Neuanfang, ob am neuen Bergbau-Arbeitsplatz im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren, als Vorruheständler im heimischen Saarland oder in einem ganz neuen Beruf, müsse menschenfreundlich gestaltet werden. Dabei mitzuwirken sei auch eine große Herausforderung für die Kirchengemeinden an der Saar. Dr. h.c. Nikolaus Schneider war gemeinsam mit dem pfälzischen Kirchenpräsidenten Christian Schad nach Ensdorf gekommen.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 18. Juni 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 18. Juni 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf / Ensdorf / EKiR-Pressestelle / 18.06.2012



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.